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Heimat Fremde Heimat [2019.10.13]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Heimat, fremde Heimat

Katalogzettel

Titel Heimat Fremde Heimat [2019.10.13]
Urheber/innen und Mitwirkende Berlakovich, Marin [Moderation]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2019.10.13 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Politik Österreich ; Migration ; Minderheiten ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-15043
Gesamtwerk/Reihe Heimat, fremde Heimat

Information

Inhalt

Neue Abgeordnete mit Migrationshintergrund

Am 29. September 2019 haben neun Kandidatinnen und Kandidaten mit Migrationshintergrund von drei politischen Parteien den Einzug in den Nationalrat geschafft. Bis jetzt waren vier Abgeordnete mit Migrationshintergrund im österreichischen Parlament vertreten.

Die letzte Wahl hat aber für einige dieser Nationalratskandidatinnen und -kandidaten für Überraschung gesorgt. Die ehemalige Staatssekretärin Muna Duzdar von der SPÖ oder die langjährige Abgeordnete Alev Korun von den Grünen blieben draußen.

Mehmet Akbal hat mit einigen zukünftigen Nationalratsabgeordneten über ihr Engagement und über bevorstehende Koalitionsvarianten gesprochen.
Migration als Auswirkung auf den Klimawandel

Kein Mensch der Welt ist vor den Auswirkungen des Klimawandels gefeit. Von der Erderwärmung und ihren Folgen sind aber manche Menschen schon heute ganz direkt betroffen. So drohen einige pazifische Inseln aufgrund des Meeresspiegelanstiegs zu verschwinden, woanders wieder wird Menschen wegen anhaltender Dürre und Überschwemmungen die Lebensgrundlage genommen.

Anpassungen an diese klimatischen Verhältnisse sind die Folgen, dazu zählt auch die Möglichkeit der Migration, um woanders eine neue Existenz aufbauen zu können. Umweltkatastrophen werden aber derzeit kaum als Fluchtgrund anerkannt. Deshalb braucht es dafür eine internationale Regelung, meinen Expertinnen und Experten.
Literaturnobelpreisträger Peter Handke über Integration und Assimilation

Am vergangenen Donnerstag wurde dem gebürtigen Kärntner Peter Handke der Literaturnobelpreis „für ein einflussreiches Werk, das mit sprachlicher Genialität die Peripherie und die Spezifität der menschlichen Erfahrung erforscht“, zugesprochen. Die Wurzeln des 76-jährigen Autors liegen im slowenischen Kärnten, was ihn auch maßgeblich prägte und Eingang in die Literatur fand.

Bei einem Treffen mit dem Kärntner slowenischen Verleger Lojze Wieser sprach Handke, der seit knapp drei Jahrzehnten als Zuwanderer in Chaville bei Paris lebt, über Ängste, Integration und Assimilation. Und Lojze Wieser meinte angesichts des Nobelpreises: „Es ist die Stunde gewesen, da wir nicht mehr daran glaubten, in der es dann doch geschah.“

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