Ausnahmezustand Lignano - Tutto Gas
Dieses Medium ist nur vor Ort im Publikumsbetrieb der Österreichischen Mediathek verfügbar.
Katalogzettel
| Titel | Ausnahmezustand Lignano - Tutto Gas |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Woerz, Andy [Sprecher/in]
Bauer, Susanne [Sprecher/in] ATV [Sendeanstalt] |
| Datum |
2019.06.06 [Sendedatum] 2018 [Jahr des Copyright] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Kinder und Jugend ; Reportage ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-15290 |
Information
Inhalt
Es geht weiter: ATV nimmt wieder Kurs in Richtung Süden und begleitet das Partyvolk, dass alljährlich zu Pfingsten Lignano unsicher macht.
Lignano is back!
Jedes Jahr sorgen tausende Österreicher für eine Art Ausnahmezustand. Unter #Ligileaks teilen die feierwütigen Jugendlichen (und solche, die es sein wollen) die bizarrsten Vorkommnisse am SpringBreak Wochenende – eben: TUTTO GAS.
Genau dieses Vollgas ist der Stadt Lignano teilweise ein Dorn im Auge. In den letzten Jahren wurden drastische Strafen wegen "ungebührlichen Verhaltens im alkoholisierten Zustand" erlassen. Bis zu 5.000 Euro Strafe können verhängt werden, weiters ein Betretungsverbot für die nächsten zwei bis drei Jahre.
Doch trotzdem haben Polizei und Securities alle Hände voll zu tun, damit die Situation nicht eskaliert. ATV begleitet die feierwütigen Österreicher am legendären Partywochenende und verschafft sich einen Überblick über die Situation.
Lignano is back!
Jedes Jahr sorgen tausende Österreicher für eine Art Ausnahmezustand. Unter #Ligileaks teilen die feierwütigen Jugendlichen (und solche, die es sein wollen) die bizarrsten Vorkommnisse am SpringBreak Wochenende – eben: TUTTO GAS.
Genau dieses Vollgas ist der Stadt Lignano teilweise ein Dorn im Auge. In den letzten Jahren wurden drastische Strafen wegen "ungebührlichen Verhaltens im alkoholisierten Zustand" erlassen. Bis zu 5.000 Euro Strafe können verhängt werden, weiters ein Betretungsverbot für die nächsten zwei bis drei Jahre.
Doch trotzdem haben Polizei und Securities alle Hände voll zu tun, damit die Situation nicht eskaliert. ATV begleitet die feierwütigen Österreicher am legendären Partywochenende und verschafft sich einen Überblick über die Situation.
Bis zu 180.000 Österreicher verfolgten letzte Woche die erste Folge der zweiteiligen Reportage "Ausnahmezustand in Lignano". Diesen Donnerstag stehen erneut die Kärntner Polizisten im Mittelpunkt, die in Lignano als Kontaktpersonen und Übersetzer für die österreichischen Feiernden fungieren und den italienischen Kollegen helfen. Außerdem erfährt man natürlich, wie der Partyurlaub der drei Kärntner Manuel, Rico und Benni samt Biertrichter und Megaphon weitergeht. Tutto Gas!
Die italienische Hotelier Argelio Scarpa fasst das Pfingstwochenende wie folgt zusammen: "Ich bin froh, dass die österreichische Polizei hier ist, das bremst die Jungen etwas ein" und meint gleichzeitig ungläubig "ich glaube, wenn ein Österreicher zu Pfingsten nicht besoffen ist, wird er von seinen Freunden gestraft". Und damit schätzt er die drei Kärntner Freunde Manuel, Rico und Benni ganz gut ein. Die sind gerade mit Biertrichter und Megaphon bewaffnet am Weg zum Hauptstrand, wo schon untertags die Post abgeht. Mit ihrem Biertrichter sind sie bald Mittelpunkt der Party - doch das reicht nicht. Sie setzen noch eins obendrauf und präsentieren sich der Damenwelt in Borat-Badeanzügen. Doch das sieht wiederum der Bademeister nicht so gerne. Denn gegen allzu viel Nacktheit wird streng vorgegangen: "Wir haben hier ältere Gäste und kleine Kinder - das ist nicht ok."
Abends entwickelt sich die Piazza Fontana zum Hotspot und gleichzeitig Einsatzgebiet von Kontrollinspektor Heimo und Revierinspektor Martin, die ihre italienischen Polizeikollegen unterstützen und zwischen ihnen und den Feiernden vermitteln. Da kommt es dann schon mal zum Widerstand gegen die Staatsgewalt und zum Erteilen von Betretungsverboten von bis zu 2 Jahren. Schon geringe Vergehen, wie das Mitführen von Alkohol in Glasflaschen, werden mit Strafen von rund 100 Euro geahndet. Doch durch Fingerspitzengefühl und einer guten Portion Schmäh kann auch vieles kulant geregelt werden. Und es kommt auch zu kuriosen Einsätzen, wenn sich Feiernde in fremden Wohnungen einsperren oder Inspektor Heimo den Feiernden doch erlaubt noch bis Mitternacht am Balkon Party zu machen.
Die italienische Hotelier Argelio Scarpa fasst das Pfingstwochenende wie folgt zusammen: "Ich bin froh, dass die österreichische Polizei hier ist, das bremst die Jungen etwas ein" und meint gleichzeitig ungläubig "ich glaube, wenn ein Österreicher zu Pfingsten nicht besoffen ist, wird er von seinen Freunden gestraft". Und damit schätzt er die drei Kärntner Freunde Manuel, Rico und Benni ganz gut ein. Die sind gerade mit Biertrichter und Megaphon bewaffnet am Weg zum Hauptstrand, wo schon untertags die Post abgeht. Mit ihrem Biertrichter sind sie bald Mittelpunkt der Party - doch das reicht nicht. Sie setzen noch eins obendrauf und präsentieren sich der Damenwelt in Borat-Badeanzügen. Doch das sieht wiederum der Bademeister nicht so gerne. Denn gegen allzu viel Nacktheit wird streng vorgegangen: "Wir haben hier ältere Gäste und kleine Kinder - das ist nicht ok."
Abends entwickelt sich die Piazza Fontana zum Hotspot und gleichzeitig Einsatzgebiet von Kontrollinspektor Heimo und Revierinspektor Martin, die ihre italienischen Polizeikollegen unterstützen und zwischen ihnen und den Feiernden vermitteln. Da kommt es dann schon mal zum Widerstand gegen die Staatsgewalt und zum Erteilen von Betretungsverboten von bis zu 2 Jahren. Schon geringe Vergehen, wie das Mitführen von Alkohol in Glasflaschen, werden mit Strafen von rund 100 Euro geahndet. Doch durch Fingerspitzengefühl und einer guten Portion Schmäh kann auch vieles kulant geregelt werden. Und es kommt auch zu kuriosen Einsätzen, wenn sich Feiernde in fremden Wohnungen einsperren oder Inspektor Heimo den Feiernden doch erlaubt noch bis Mitternacht am Balkon Party zu machen.