Die Weiße Rose
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Katalogzettel
| Titel | Die Weiße Rose |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ARD-alpha [Sendeanstalt]
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| Datum |
2019.07.20 [Sendedatum] 1958 [Jahr des Copyright] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Zweiter Weltkrieg ; Dokumentation ; Widerstand ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-15530 |
Information
Inhalt
1958 setzte sich der Bayerische Rundfunk zum ersten Mal mit Sophie und Hans Scholl und mit den anderen Mitgliedern der Weißen Rose auseinander. Es ging darum, ihren Widerstand zu würdigen und den Lügen, die von den Nationalsozialisten über diese Gruppe verbreitet worden waren, die Wahrheit entgegenzusetzen. Der Film beginnt mit einem Zitat aus einem Flugblatt der Weißen Rose: „Wenige nur erkannten das drohende Verderben und der Lohn für ihr heroisches Mahnen war der Tod.“ Sie schrieben damit ohne es zu wissen gleichsam ihren eigenen Nachruf. Am 18. Februar 1943 wurden Hans und Sophie Scholl beim Verteilen von Flugblättern in der Ludwig-Maximilians-Universität entdeckt und verhaftet und einige Tage später vom so genannten Volksgerichtshof unter dem Blutrichter Roland Freisler zum Tode verurteilt und gemeinsam mit Christoph Probst hingerichtet. Noch 15 Jahre danach konnte man in der Ludwigstraße an der Fassade der Universität die Übermalung der Nazis über den Aufruf zum Widerstand gegen Diktatur und Krieg sehen, den die Weiße Rose dort angebracht hatte. Diese Fassade ist heute längst renoviert, aber seit einiger Zeit erinnert eine Tafel an das, was man noch 1958 sehen und auch entziffern konnte - wenn man es denn sehen wollte.