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Heimat Fremde Heimat [2019.11.17]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Heimat, fremde Heimat

Katalogzettel

Titel Heimat Fremde Heimat [2019.11.17]
Urheber/innen und Mitwirkende Berlakovich, Marin [Moderation]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2019.11.17 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Politik Österreich ; Migration ; Minderheiten ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-15800
Gesamtwerk/Reihe Heimat, fremde Heimat

Information

Inhalt

Eiserner Vorhang

Eiserner Vorhang - Das sichtbare Zeichen der Ost-West Trennung ist nach der Wende 1989 verschwunden, einige Wunden sind aber geblieben. Insgesamt wurden 11 Österreicherinnen und Österreicher von den tschechischen Grenzsoldaten getötet. Die kritische Öffentlichkeit ist zwar um die Aufarbeitung der Geschichte des Eisernen Vorhangs bemüht, Gerechtigkeit hat aber bisher keines der Opfer erfahren. Unter den Interviewpartnern des Beitragsgestalters Dalibor Hýsek befindet sich auch der österreichische Historiker Niklas Perzi, der im Schatten des Eisernen Vorhangs aufwuchs.
Bunker

Anders als die sichtbaren Zeichen des Eisernen Vorhangs, sind an der tschechisch-österreichischen Grenze gezählte 10.000 Bunker aus massivem Stahlbeton - auch „tschechoslowakische Maginot-Linie“ genannt - erhalten geblieben. Die Relikte aus der Zwischenkriegszeit, die Jahrzehnte lang brach lagen, erleben nun eine gewisse Renaissance. Eine Gruppe von Freiwilligen stellt einmal im Jahr im Grenzabschnitt nahe Slavonice/Zlabings die Ereignisse aus dem Herbst 1938 nach. Andere Bunker wurden zum Objekt künstlerischer Auseinandersetzung mit der Geschichte, ein weiteres zum Fundament eines Blockhauses. Ein Beitrag von Dalibor Hýsek.
Porträt Zlabings

Dem südmährische Grenzstädtchen Slavonice, zu Deutsch Zlabings hat die Geschichte übel zugesetzt. Trotz der deutschsprachigen Mehrheit wurde sie nach dem Zerfall der Donaumonarchie in die Tschechoslowakei eingegliedert, dann 1938 von Nazideutschland annektiert und die tschechische Bevölkerung zum Teil vertrieben, die jüdische beinahe ausgerottet. Nach 1945 drehte man den Spieß um. Die so genannten Sudetendeutschen wurden vertrieben oder „tschechisiert“. Erst mit Fall des Eisernen Vorhangs vor 30 Jahren kehrte Normalität ein, seither findet auch ein Zuzug von neuen Migranten in die wirtschaftlich schwache Grenzregion statt. Ein Beitrag von Dalibor Hýsek.

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