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Massentourismus - Wo endet die Gastfreundschaft

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Talk im Hangar-7

Katalogzettel

Titel Massentourismus - Wo endet die Gastfreundschaft
Urheber/innen und Mitwirkende Fleischhacker, Michael [Diskussionsleiter/in] [GND ]
Preuner, Harald [Diskutant/in]
Franzobel [Diskutant/in] [GND ]
Scheutz, Alexander [Diskutant/in]
Lobisser, Verena [Diskutant/in]
Lainer-Wartenberg, Engelbert [Diskutant/in]
Fritz, Oliver [Diskutant/in]
Servus TV [Sendeanstalt]
Datum 2019.07.11 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Diskussion ; Tourismus ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-15842
Gesamtwerk/Reihe Talk im Hangar-7

Information

Inhalt

Urlaub in Österreich boomt: Jedes Jahr kommen Millionen Touristen in die Alpenrepublik. Vor allem die Hotspots Salzburg, Wien, Hallstatt oder Dürnstein ziehen immer mehr Gäste aus aller Welt an. Doch zu welchem Preis? Viele sehen die Schönheit dieser Orte durch den Massentourismus bedroht. Die Infrastruktur ist überlastet, die Nerven der Anwohner sind strapaziert. Wie kann man die Belastung besser verteilen? Helfen Eintrittsgelder oder braucht es gar eine Obergrenze für Touristen?

Kaum ein Österreich-Sujet kommt ohne Bilder von Hallstatt aus. Die oberösterreichische Marktgemeinde ist so bezaubernd, dass sie in China gar nachgebaut wurde. Pro Jahr suchen eine Million Touristen aus aller Herren Länder die 758-Seelen-Gemeinde heim. Für viele Hallstätter ist diese Situation zunehmend unerträglich, die Kritik wird immer schärfer: Die Touristen verstopfen alle Wege, verschmutzen die Gemeinde und vertreiben die Einheimischen. Für sie steht fest: So kann es nicht weitergehen, es braucht eine Obergrenze für Gäste!

So wie in Hallstatt kämpft man auch in der Stadt Salzburg mit den Folgen des Massentourismus: Reisebusse schaffen Gäste illegal in die Stadt und umgehen so Steuerungssysteme, die den Andrang in geregelte Bahnen hätten lenken sollen. Viele Einheimische beklagen schon seit Jahren, die Altstadt und vor allem die Getreidegasse an die Touristen verloren zu haben. Viele Betriebe hingegen warnen: Ohne Tourismus geht auch unser Wohlstand verloren.

Konzentriert sich die Politik zu sehr auf die wirtschaftlichen Vorteile des Touristenbooms und vernachlässigt die Sorgen der Einheimischen? Wann werden die Touristen in einer Stadt zu viel? Braucht es in manchen Orten gar eine Obergrenze für Urlauber? Helfen Eintrittsgelder wie in Venedig? Oder riskieren wir damit die 40 Millionen Gäste zu verlieren, die Österreich pro Jahr besuchen?

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