Streit um Atomkraft
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Talk im Hangar-7
Katalogzettel
| Titel | Streit um Atomkraft |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Fleischhacker, Michael [Diskussionsleiter/in]
[GND
]
Klute, Rainer [Diskutant/in] Lorenz, Patricia [Diskutant/in] Langegger, Eileen [Diskutant/in] [GND ] Prettenthaler, Franz [Diskutant/in] Servus TV [Sendeanstalt] |
| Datum |
2019.07.18 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Wissenschaft und Forschung ; Diskussion ; Atomenergie ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-15843 |
| Gesamtwerk/Reihe | Talk im Hangar-7 |
Information
Inhalt
In Österreich will man von ihnen nichts wissen, doch unser Land ist umzingelt von zwölf Atomkraftwerken. Tschechien plant gar den Ausbau der Standorte Temelin und Dukovany. Während sich in Österreich massiver Widerstand dagegen formiert, beharren die Tschechen auf ihren Plänen: An der Atomkraft führe kein Weg vorbei. Den Energiebedarf aus erneuerbarer Energie decken zu wollen, sei „Unsinn“. Vertrauen die Tschechen zu leichtfertig den Versprechungen der Atom-Industrie?
Viele Experten warnen: Erneuerbare Energiequellen können die Versorgungssicherheit nicht gewährleisten. Kernkraft hingegen verspreche emissionsfreie Energie und wäre so ein wirksamer Verbündeter im Kampf gegen den Klimawandel. Denn dieser schreite immer unaufhaltsamer voran. In einer kürzlich vorgelegten Studie warnen Forscher der ETH Zürich vor einer drastischen Erhitzung europäischer Städte. Für Wien prognostizieren die Wissenschaftler für das Jahr 2050 einen Anstieg der Maximaltemperatur im Sommer von 7,6 Grad Celsius. Wien könnte temperaturmäßig zu Skopje werden.
Viele Umweltschützer warnen dagegen vor einer Renaissance der Atomtechnologie, sprechen von ökonomischem Wahnsinn und verweisen auf das zerstörerische Potenzial. Dass jetzt ausgerechnet die Atomlobby für Klima- und Umweltschutz eintritt, empfinden sie als Affront. Die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima hätten die Gefahr aufgezeigt, außerdem gebe es noch immer keine Lösung für radioaktiven Müll.
Ist die Angst vor der Atomkraft unbegründet? Inwiefern kann die Atomindustrie helfen die Klimakrise zu lösen?
Viele Experten warnen: Erneuerbare Energiequellen können die Versorgungssicherheit nicht gewährleisten. Kernkraft hingegen verspreche emissionsfreie Energie und wäre so ein wirksamer Verbündeter im Kampf gegen den Klimawandel. Denn dieser schreite immer unaufhaltsamer voran. In einer kürzlich vorgelegten Studie warnen Forscher der ETH Zürich vor einer drastischen Erhitzung europäischer Städte. Für Wien prognostizieren die Wissenschaftler für das Jahr 2050 einen Anstieg der Maximaltemperatur im Sommer von 7,6 Grad Celsius. Wien könnte temperaturmäßig zu Skopje werden.
Viele Umweltschützer warnen dagegen vor einer Renaissance der Atomtechnologie, sprechen von ökonomischem Wahnsinn und verweisen auf das zerstörerische Potenzial. Dass jetzt ausgerechnet die Atomlobby für Klima- und Umweltschutz eintritt, empfinden sie als Affront. Die Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima hätten die Gefahr aufgezeigt, außerdem gebe es noch immer keine Lösung für radioaktiven Müll.
Ist die Angst vor der Atomkraft unbegründet? Inwiefern kann die Atomindustrie helfen die Klimakrise zu lösen?