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Einsteins Brief und die Folgen (3-4)

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Einsteins Brief und die Folgen

Katalogzettel

Titel Einsteins Brief und die Folgen (3-4)
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Röttger, Jörg [Gestaltung]
Friedl, Fritz [Sprecher/in] [GND ]
Strzyzowski, Georg [Sprecher/in] [GND ]
Wächter, Eva [Sprecher/in]
Teller, Edward [Interviewte/r] [GND ]
Bethe, Hans [Interviewte/r] [GND ]
SHB [Produzent]
Datum 1989.11.15 [Sendedatum]
1989.11.16 [Sendedatum]
Schlagworte Bildung ; Radiosendung-Mitschnitt
Typ audio
Format DFMP3 [Dateiformat: MP3]
DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV]
TKA [Tonband auf Kern (AEG)]
KKA [Kompaktkassette]
Nummern 60600/3-4 [Bestellnummer]
Sprache Deutsch
Signatur 9-10654, 6-26625_b, 6-26625_a
Gesamtwerk/Reihe Einsteins Brief und die Folgen

Information

Inhalt

1988 jährte sich zum 50. mal die Entdeckung der Kernspaltung durch Otto Hahn. Davon ausgehend beschäftigt sich diese Reihe mit der sofortigen militärischen Nutzung dieser Entdeckung, mit der Entwicklung der Atombombe in Amerika. Im Zentrum der Analyse steht die Frage nach den Motiven und der Verantwortung der Wissenschafter, Politiker und Militärs. Gesprächspartner, die an 1. Stelle an der Bombe mitgearbeitet haben: Edward Teller, der als Vater der H-Bombe berühmt wurde und noch heute, als über 80 jähriger vehement für militärische Überlegenheit kämpft (SDI) und Hans Bethe, Physiker und Nobelpreisträger; er war als Leiter der Abteilung für theoretische Physik einer der engsten Mitarbeiter Oppenheimers. Die ersten beiden Sendungen konzentrieren sich auf die Zeit von 1939 (Einsteins Brief) bis 1942 (erste gelungene Kernspaltung in Chicago). Rückblenden in die zwanziger Jahre, als Göttingen ein Mekka der Physik war (in dem fast alle wichtigen Forscher, so auch Oppenheimer, einmal studierten), machen die Vorgeschichte ebenso transperent, wie der erzwungene Exodus der jüdischen Wissenschafter im 3. Reich. Die Folge 3 und 4. umfassen den Zeitraum von 1942 bis 1952. Im Mittelpunkt stehen die Entwicklung der Bombe in Los Alamos und die "Operation Trinity", der erste Test in der Wüste von New Mexico, sowie der Versuch von Wissenschaftern, den Abwurf zu verhindern. Die äußerst kritische Nachkriegsdiskussion in den USA, der beginnende Rüstungswettlauf mit der Sowjetunion, und schließlich die erste H-Bombenexplosion 1952 beschließen das Programm. (orf)

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