100 jahre 1. Mai (3)
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Katalogzettel
| Titel | 100 jahre 1. Mai (3) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Denscher, Barbara [Gestaltung]
[GND
]
Tomek, Johanna [Sprecher/in] [GND ] Clemens, Otto [Sprecher/in] [GND ] Grohnert, Rene [Interviewte/r] Karlsson, Irmtraut [Interviewte/r] [GND ] Karlsson, Lars [Interviewte/r] Kauer, Lisl [Interviewte/r] Feigel, Susanne [Interviewte/r] SHB [Produzent] |
| Datum |
1990.05.03 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] DAT [DAT-Kassette] KKA [Kompaktkassette] |
| Nummern |
60644/3 [Bestellnummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 9-10721, 11-01900, 6-29274_a, 6-26692_a |
Information
Inhalt
Am 1. Mai 1890 fand erstmals eine internationale Maikundgebung statt. Hauptforderung war dabei weltweit die Einführung des 8-stündigen Arbeitstages. Heute, nach 100 Jahren, ist das Bild der 1. Mai-Feiern nicht mehr so einheitlich: Während in Westeuropa versucht wird, den politisch immer unbedeutender werden - den Feiern neue Inhalte, etwa die Frage des Umweltschutzes, zu geben, und die Maikundgebungen in den Ostblockländern bisher vor allem der Demonstration der Stärke des Regimes dienten, sind sie etwa in Lateinamerika immer noch von existentieller Bedeutung für die Arbeiterschaft. So etwa in El Salvador, wo,wie der Lateinamerikaexperte Leo Gabriel berichtet, der 1. Mai die einzige Möglichkeit ist, relativ ungehindert (aber trotzdem bewacht vom Militär) lebensnotwendige Forderungen zu stellen. (orf)