Österreich I - Folge 7 - Die Heimsuchung Österreichs
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Österreich I: Folge 7 - Die Heimsuchung Österreichs, Folge 8 - Verlockung und Gewalt
Katalogzettel
| Titel | Österreich I - Folge 7 - Die Heimsuchung Österreichs |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Portisch, Hugo
[GND
]
Riff, Sepp [GND ] ORF 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1988.04.10 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Politik Österreich ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Gesamtwerk/Reihe | Österreich I: Folge 7 - Die Heimsuchung Österreichs, Folge 8 - Verlockung und Gewalt |
Information
Inhalt
"Mit der heutigen Folge von "Österreich I" versuchen wir Antworten auf die Frage zu geben, was geschiet, wenn ein Volk innerhalb weniger Tage von einem anderen Land und seiner gesamten Maschinerie geschluckt wird? Wir zeigen dieser Vereinnahmung Österreichs in allen Details," sagt Dr. Hugo Portisch, "Polizei, Justiz, Bundesheer. Die Direktionen aller Kulturrinstitute werden innerhalb von 72 Stunden gesäubert. Die Nationalbank in 24 Stunden ausgeraubt, die übrigen Banken innerhalb von 48 Stunden übernommen." Anfang April kommt dann Hitler noch einmal nach Österreich zu einer großen Wahlwerbefahrt, bei der er vom Balkon des Wiener Rathauses den "Tag des Großdeutschen Reiches" verkündet: Alle Kirchenglocken läuten, alle Fabrikssirenen heulen. "Das Groteske: Erst am nächsten Tag, den 10. April, fand die von Hitler angeordnete Volksabstimmung statt. Da werden dann die Österreicher gefragt, ob sie mit der Wiedervereinigung mit dem Deutschen Reich einverstanden sind. Ist doch unglaublich"; zeigt sich Dr. Portisch noch heute fassungslos über so viel Unverfrorenheit. (Text aus einer Fernsehzeitschrift von 1988)