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Platon - Der Philosoph, der niemals lachte (3-4)

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Platon - Der Philosoph, der niemals lachte

Katalogzettel

Titel Platon - Der Philosoph, der niemals lachte (3-4)
Spieldauer
Urheber/innen und Mitwirkende Koch, Alfred [Gestaltung] [GND ]
SHB [Produzent]
Datum 1994.09.21 [Sendedatum]
1994.09.22 [Sendedatum]
Schlagworte Bildung ; Portrait ; Radiosendung-Mitschnitt
Typ audio
Format TKA [Tonband auf Kern (AEG)]
Nummern 61137/3-4 [Bestellnummer]
Sprache Deutsch
Signatur 9-11538
Gesamtwerk/Reihe Platon - Der Philosoph, der niemals lachte

Information

Inhalt

Der Schüler des Sokrates und Lehrer des Aristoteles soll eine schwache Stimme gehabt und stets finster dreingeblickt haben. Ein Verächter des Leibes und Verehrer der immerwährenden Ideen. Mit dem "Höhlengleichnis" ist er in die Schulbücher, mit dem Begriff der "platonischen Liebe" in den allgemeinen Sprachschatz eingegangen. Er hat die Kirchengeschichte mitgeprägt, und ganze Generationen von humanistisch orientierten Gymnasiallehrern pflegten ein seltsames Tremolo in der Stimme zu bekommen, wenn sie aus Platos Dialogen rezitierten. Ein Monolith der antiken Denkgeschichte, um den sich Mythen und Legenden seit der Antike ranken, dessen Aktualität aber, wie sich überraschenderweise herausstellt, auch heute noch gegeben ist. In Platons Ausführungen vom idealen Staat kann man Keime moderner totalitärer Staaten entdecken, er hat Erkenntnisse der Tiefenpsychologie vorweggenommen, und noch heute sind die meisten Mathematiker, ob es ihnen bewußt ist oder nicht, Platoniker. (orf)

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