zurück

Der letzte Takt - Fast vergessene Totenlieder

Mediathek

Dieses Medium ist nur vor Ort im Publikumsbetrieb der Österreichischen Mediathek verfügbar.

Katalogzettel

Titel Der letzte Takt - Fast vergessene Totenlieder
Urheber/innen und Mitwirkende Kleindienst, Sonja [Gestaltung]
Kimeswenger, Andreas [Sprecher/in]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2018.11.01 [Sendedatum]
2018 [Jahr des Copyright]
Schlagworte Gesellschaft ; Tod ; Volksmusik - Musik bestimmter sozialer Schichten und Berufsgruppen ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-16380

Information

Inhalt

[Senderinformation] Der Tod gehört genauso zum Leben wie die Musik. Beides ist Inhalt der Feiertagsdokumentation "Der letzte Takt" aus dem Landesstudio Kärnten. Der Film erzählt die Geschichte des ehemaligen Lehrers und Chorleiters Hans Pleschberger, der als Student im Katschtal von Bauernhof zu Bauernhof unterwegs war, um sich Toten- und Wachlieder vorsingen zu lassen. Diese hat der heute 74-Jährige in sechs Büchern handschriftlich festgehalten. In den Zeilen und Noten steckt die Geschichte der sogenannten Wachlieder. Das waren jene Lieder, die am Totenbett in jener Zeit gesungen wurden, als Verstorbene noch zuhause aufgebahrt wurden. Familie und Nachbarn kamen vorbei, um in der Gemeinschaft den Toten mit Musik, Gebeten und Gesprächen zu verabschieden. Oft wurde bis zu drei Tage lang Wache gehalten, bevor der Verstorbene dann abgeholt und zum Friedhof gebracht wurde. "Der letzte Takt" ist eine Dokumentation über das letzte musikalische Geleit vom Totenbett zum Grab. Sie versetzt uns in eine Zeit, als der Tod noch näher am Menschen und in der Gemeinschaft vielleicht ein bisschen leichter zu ertragen war. Heute spielt die Musik eine untergeordnete Rolle und auch der Tod ist anonymer geworden.

Download


Metadaten
Mediathek Logo