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Die Österreicher und ihre Wurzeln - Als Böhmen noch bei Österreich war (1/4)

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks zeit.geschichte

Katalogzettel

Titel Die Österreicher und ihre Wurzeln - Als Böhmen noch bei Österreich war (1/4)
Urheber/innen und Mitwirkende Pfeifer, Andreas [Moderation]
Doppler, Judith [Regie]
Mayer, Kurt [Drehbuch] [GND ]
Kloc-Radakovits, Andrea [Sprecher/in]
ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2019.11.23 [Sendedatum]
2019 [Jahr des Copyright]
Schlagworte Gesellschaft ; Ethnologie ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-16592
Gesamtwerk/Reihe zeit.geschichte

Information

Inhalt

Schon in der Habsburgermonarchie strömen Menschen aus allen Teilen des Reiches ins österreichische Kernland. Vor allem die Residenzstadt Wien wird zu einem Schmelztiegel der Völker und erlebt im 19. Jahrhundert enormen Zuwachs. Durch tschechische Arbeiter, osteuropäisch-jüdische Intellektuelle und bulgarische Händler steigt Wien zu einer Weltstadt auf. Und zu einer Stadt der Frauen. Zur Jahrhundertwende ist mehr als die Hälfte der Wiener Bevölkerung weiblich und das nicht nur in herkömmlichen Berufen.

Viele der Zuwanderinnen und Zuwanderer sind heute erfolgreiche Unternehmer. Zum Beispiel Karl Jan Kolarik, der Inhaber des Schweizerhauses oder Silvio Molin Pradel, Eismacher der 5. Generation im Eissalon am Schwedenplatz. Selbst über den Dächern Wiens weht durch die „Spazzacamini“ – die Rauchfangkehrer, die schon im 16. Jahrhundert nach Wien eingewandert sind, ein italienischer Wind.

Spätestens seit dem Bau der Arlbergbahn ist das westlichste Bundesland Österreichs Vorarlberg ein Hotspot der Arbeitsmigration. Dort sind es vor allem Italiener, die die Zeit der Mobilität einleiten – nicht nur als Schwerstarbeiter und Mineure, sondern auch als Ingenieure und Generalunternehmer.

Der erste Teil der Doku-Reihe erzählt von der spannenden Zeit zwischen der Gründerzeit und den Auswanderungswellen nach dem ersten Weltkrieg. Dabei kommen die Historiker Wolfgang Kos und Christian Ortner zu Wort, und Nachfahren der tschechischen Zuwanderer, wie Kabarettist und Regisseur Werner Sobotka oder der ehemalige Finanzminister Ferdinand Lacina.

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