Heimat Fremde Heimat [2020.01.26]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Heimat, fremde Heimat
Katalogzettel
| Titel | Heimat Fremde Heimat [2020.01.26] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Berlakovich, Marin [Moderation]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2020.01.26 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-16770 |
| Gesamtwerk/Reihe | Heimat, fremde Heimat |
Information
Inhalt
Gedenken an die Auschwitz-Befreiung
Anlässlich des Gedenkens der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz stellt sich die Frage, ob dem von den Überlebenden geforderten „Niemals wieder“ in der österreichischen Gesellschaft und Politik Rechnung getragen wird.
So fordern die zwei Vorsitzenden der Österreichischen Hochschülerschaft einen achtsameren Umgang mit dem Aufkeimen von Rechtsextremismus an den Universitäten und im Internet. Dieser neue Rechtsextremismus bewirke Retraumatisierungen bei den Überlebenden und ihren Kindern und sei Gift für die Gesellschaft, erklärt die Psychoanalytikerin Erika Freeman im „Heimat Fremde Heimat“-Interview.
Anlässlich des Gedenkens der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz stellt sich die Frage, ob dem von den Überlebenden geforderten „Niemals wieder“ in der österreichischen Gesellschaft und Politik Rechnung getragen wird.
So fordern die zwei Vorsitzenden der Österreichischen Hochschülerschaft einen achtsameren Umgang mit dem Aufkeimen von Rechtsextremismus an den Universitäten und im Internet. Dieser neue Rechtsextremismus bewirke Retraumatisierungen bei den Überlebenden und ihren Kindern und sei Gift für die Gesellschaft, erklärt die Psychoanalytikerin Erika Freeman im „Heimat Fremde Heimat“-Interview.
Jüdisches Dialogprojekt Likrat: Begegnung unter Jugendlichen
Eidel Malovicki (17) ist sogenannte „Likratina“, Viktor Zirelman (18) ist sogenannter „Likratino“. Der Begriff „Likrat“ kommt aus dem Hebräischen und bedeutet so viel wie „Aufeinanderzugehen“. Und genau darum geht es auch im gleichnamigen Jugend-Dialogprojekt der Israelitischen Kultusgemeinde Wien.
In der Praxis bedeutet das: Jüdische Jugendliche kommen z. B. in Schulklassen, stellen sich den Fragen von Gleichaltrigen und geben bereitwillig Auskunft über ihr „Jüdischsein“. Entstanden ist das Projekt vor mehr als 15 Jahren in der Schweiz. Seit 2015 gibt es „Likrat“ auch in Österreich. Seither hat man in mehr als 100 Begegnungen rund 1.900 Jugendliche erreicht.
Eidel Malovicki (17) ist sogenannte „Likratina“, Viktor Zirelman (18) ist sogenannter „Likratino“. Der Begriff „Likrat“ kommt aus dem Hebräischen und bedeutet so viel wie „Aufeinanderzugehen“. Und genau darum geht es auch im gleichnamigen Jugend-Dialogprojekt der Israelitischen Kultusgemeinde Wien.
In der Praxis bedeutet das: Jüdische Jugendliche kommen z. B. in Schulklassen, stellen sich den Fragen von Gleichaltrigen und geben bereitwillig Auskunft über ihr „Jüdischsein“. Entstanden ist das Projekt vor mehr als 15 Jahren in der Schweiz. Seit 2015 gibt es „Likrat“ auch in Österreich. Seither hat man in mehr als 100 Begegnungen rund 1.900 Jugendliche erreicht.
Weitblicke mit Johann Kresnik und Ismael Ivo
Der vor einem halben Jahr verstorbene Erfinder des Choreografischen Theaters, Johann Kresnik, widmete sich Zeit seines künstlerischen Lebens dem Kampf gegen rassistisches und nationalsozialistisches Gedankengut. Sein Vater, ein aktiver Nationalsozialist, wurde, als er den dreijährigen Johann Kresnik auf dem Arm hielt, von Partisanen erschossen.
In der Sendereihe „Weitblicke“ erzählt Johann Kresnik in einem erstmals ausgestrahlten Interview von seinem Kampf für Gleichberechtigung. Der Mitbegründer des ImPulsTanz-Festivals, Ismael Ivo, und der Künstler Gottfried Helnwein erklären das einzigartige Kresnik-Universum.
Sabina Zwitter hat mit den Künstlern gesprochen.
Der vor einem halben Jahr verstorbene Erfinder des Choreografischen Theaters, Johann Kresnik, widmete sich Zeit seines künstlerischen Lebens dem Kampf gegen rassistisches und nationalsozialistisches Gedankengut. Sein Vater, ein aktiver Nationalsozialist, wurde, als er den dreijährigen Johann Kresnik auf dem Arm hielt, von Partisanen erschossen.
In der Sendereihe „Weitblicke“ erzählt Johann Kresnik in einem erstmals ausgestrahlten Interview von seinem Kampf für Gleichberechtigung. Der Mitbegründer des ImPulsTanz-Festivals, Ismael Ivo, und der Künstler Gottfried Helnwein erklären das einzigartige Kresnik-Universum.
Sabina Zwitter hat mit den Künstlern gesprochen.