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Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2019 ; Teil 2

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Katalogzettel

Titel Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker 2019 ; Teil 2
Urheber/innen und Mitwirkende Kasten, Henning [Bildregie] [GND ]
Wiener Philharmoniker [Orchester]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Thielemann, Christian [Dirigent] [GND]
Datum 2019.01.01 [Sendedatum]
Ort Wien, Musikverein [Ort der Aufführung]
Schlagworte Musik ; E-Musik ; Konzert - Konzert, Orchesterkonzert, Konzertmusik ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-16799

Information

Inhalt

Die Wiener Philharmoniker präsentieren sich mit dem Neujahrskonzert Jahr für Jahr als die wichtigsten musikalischen Botschafter Österreichs. Ihr traditioneller Gruß in die Welt ist getragen von einem Geist der Hoffnung, der Freundschaft und des Friedens. Am 1.1.2019 sind es bereits 60 Jahre, dass der ORF dieses "Konzert der Konzerte" mit seinen Fernsehkameras begleitet und das Programm mittlerweile in fast 100 Länder weltweit überträgt. Wie sehr sich die Übertragung im Lauf der vielen Jahre verändert hat, zeigt auch eine kleine historische Zeitreise im "Auftakt zum Neujahrskonzert" um 10.40 Uhr in ORF2.

Mit dem Deutschen Christian Thielemann zeigt sich wieder einmal ein "Neujahrskonzert-Neuling" am Dirigentenpult. Sein Engagement für das Neujahrskonzert wurde von der Musikwelt schon länger erwartet, ist er doch bereits seit dem Jahr 2000 den Wiener Philharmonikern musikalisch verbunden und hat oftmals an der Wiener Staatsoper dirigiert. Als Chefdirigent der Sächsischen Staatskapelle hat Christian Thielemann mit seinem Orchester schon viele Auftritte in Österreich absolviert - nicht zuletzt in Salzburg, wo er seit 2013 als künstlerischer Leiter der Osterfestspiele tätig ist.

Die Musik der Strauss-Dynastie und die Welt der Operette ist dem "Kapellmeister" Thielemann - Maestro will er ja nicht genannt werden - wohlvertraut. Trotzdem erreicht die Interpretation dieser Musik gerade beim Neujahrskonzert noch eine andere Ebene für ihn.

Fragt man ihn nach seinen Vorbildern, nennt er sofort Herbert von Karajan und vor allem den langjährigen Konzertmeister der Wiener Philharmoniker Willy Boskovsky als inspirative Interpretationsquelle.

Besonders die Konzertwalzer von Josef und Johann Strauss haben es Christian Thielemann angetan, und so finden sich im diesjährigen Konzertprogramm Walzer wie "Transactionen" und "Sphärenklänge" von Josef Strauss und "Nordseebilder" oder "Künstlerleben" von seinem älteren Bruder Johann.

Das Wiener Staatsballett zeigt sich beim NJK 2019 von seiner modernen Seite, denn diesmal ist ein junger Choreograph am Werk, der aus den Reihen der Wiener Tänzer hervorgegangen ist. Der gebürtige Russe Andrey Kaydanovskiy tritt seit letzter Saison hauptsächlich als Choreograph in Erscheinung und ist international bereits sehr gefragt. Sein Debüt beim Neujahrskonzert gibt er mit Kreationen zum Walzer "Künstlerleben" und zum "Csárdás" aus "Ritter Pazman" von Johann Strauss Sohn.

Der Walzer ist eine Hommage zum 150-Jahrjubiläum der Wiener Staatsoper am Ring, wo das Ballett in den Foyers, auf der Bühne, im Zuschauerraum und sogar auf der Dachterrasse inszeniert wurde.

Den feurigen Csárdás tanzen die Solisten des Wiener Staatsballett im niederösterreichischen Schloss Grafenegg, das mit seinem weitläufigen Gelände seit vielen Jahren auch als Zentrum eines internationalen Musikfestivals dient.

Auch die Kostüme stammen von einem Debütanten: Der junge österreichische Designer Arthur Arbesser, der beim Großmeister der italienischen Mode Giorgio Armani sein Handwerk erlernte, hat diesmal die phantasievollen Kostüme entworfen, die ihre Inspiration für Schnitt, Farbe und Stofflichkeit im jeweiligen Drehort gefunden haben.

Mitwirkende Solisten und Mitglieder des Wiener Staatsballett sind: Olga Esina, Jakob Feyferlik, Kiyoka Hashimoto, Masayu Kimoto, Alice Firenze, Davide Dato, Nikisha Fogo, Andrey Teterin, Eszter Lédan, Géraud Wielick.

In der Pause:
WIENER STAATSOPER 1869 · 2019
Anlässlich des 150-jährigen Jubiläums der Wiener Staatsoper präsentiert der Pausenfilm im Neujahrskonzert der Wiener Philharmoniker einen musikalischen Rundgang durch das Haus am Ring. An verschiedenen Schauplätzen im und um das 1869 von Kaiser Franz Joseph I. eröffnete Opernhaus musizieren ausgewählte Ensembles der Wiener Philharmoniker, sowie Sänger, Tänzer und der Chor der Staatsoper.

Während Camilla Nylund und Adrian Eröd ein Duett aus Johann Strauss' "Fledermaus" erarbeiten, und im Ballettsaal zu den Klängen von Glasunows "Raymonda" geschwitzt wird, fliegen die Sängerin Daniela Fally und Bariton Rafael Fingerlos als Papagena und Papageno mühelos über die Staatsopernbühne. Eine liebevolle Hommage an das berühmte Haus am Wiener Opernring.

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