Von den Ruinen zum Staatsvertrag
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Von den Ruinen zum Staatsvertrag
Katalogzettel
| Titel | Von den Ruinen zum Staatsvertrag |
| Titelzusatz |
(1) Die Märtyrer (Von Dachau zu Ausschwitz) (2) Emigrantenschicksal |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Pospisil, Franz [Gestaltung]
[GND
]
SHB [Produzent] |
| Datum |
1985.04.22 [Sendedatum] 1985.04.23 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Bildung ; Staatsvertrag ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP3 [Dateiformat: MP3] DFWAV [Dateiformat: Broadcast WAV] TKA [Tonband auf Kern (AEG)] DAT [DAT-Kassette] KKA [Kompaktkassette] |
| Nummern |
60044/1+2 [Bestellnummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 6-29191_a, 9-15805, 11-01845, 6-25598_a |
| Gesamtwerk/Reihe | Von den Ruinen zum Staatsvertrag |
Information
Inhalt
Österreichische Literatur im ersten Jahrzehnt der Zweiten Republik. Eine Sendereihe basierend auf Texten, die in der "Barke" '84, dem Lehrer-Jahrbuch des Österreichischen Buchklubs der Jugend, veröffentlicht wurde.
Die Zweite Republik feiert im Mai dieses Jahres ihren vierzigsten Geburtstag. Im ersten Jahrzehnt dieses Zeitabschnittes versuchen einige namhafte österreichische Autoren die Probleme aufzuarbeiten, die während und nach der nationalsozialistischen Ära enstanden sind. Der unmenschliche Charakter dieses Regimes wird vorallem anhand der Konzentrationslager vor Augen geführt, in denen auch viele Österreicher getötet wurden, unter ihnen der Schriftsteller Jura Soyfer. Auch das bittere Schicksal der Emigranten und die diversen Facetten des Widerstandes finden ihren Niederschlag in der österreichischen Literatur der 40er und 50er Jahre. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Leiden und Schwierigkeiten der Flüchtlinge, Heimatvertriebenen und Heimkehrer aus dem Krieg. Es fehlt aber auch nicht an Zeugnissen der Ernüchterung, die fast alle Menschen in dieser Zeit erfaßt hat. Ein Zitat aus Felix Gamilschegs "Die Getäuschten" beleuchtet die Aufbruchsstimmung, die in jenen Tagen ebenfalls zum Vorschein kommt: "Die Heimat braucht uns, jeden einzelnen, gleich aus welchem Lager er kommt. Er muß nur bereit sein, mitzuarbeiten, er muß an die Zukunft glauben, und er muß sich zu ihr bekennnen, zu Österreich!"
Die Zweite Republik feiert im Mai dieses Jahres ihren vierzigsten Geburtstag. Im ersten Jahrzehnt dieses Zeitabschnittes versuchen einige namhafte österreichische Autoren die Probleme aufzuarbeiten, die während und nach der nationalsozialistischen Ära enstanden sind. Der unmenschliche Charakter dieses Regimes wird vorallem anhand der Konzentrationslager vor Augen geführt, in denen auch viele Österreicher getötet wurden, unter ihnen der Schriftsteller Jura Soyfer. Auch das bittere Schicksal der Emigranten und die diversen Facetten des Widerstandes finden ihren Niederschlag in der österreichischen Literatur der 40er und 50er Jahre. Einen weiteren Schwerpunkt bilden die Leiden und Schwierigkeiten der Flüchtlinge, Heimatvertriebenen und Heimkehrer aus dem Krieg. Es fehlt aber auch nicht an Zeugnissen der Ernüchterung, die fast alle Menschen in dieser Zeit erfaßt hat. Ein Zitat aus Felix Gamilschegs "Die Getäuschten" beleuchtet die Aufbruchsstimmung, die in jenen Tagen ebenfalls zum Vorschein kommt: "Die Heimat braucht uns, jeden einzelnen, gleich aus welchem Lager er kommt. Er muß nur bereit sein, mitzuarbeiten, er muß an die Zukunft glauben, und er muß sich zu ihr bekennnen, zu Österreich!"