An die ferne Geliebte, Liederkreis von Alois Jeitteles für Singstimme und Klavier op. 98
Katalogzettel
| Titel | An die ferne Geliebte, Liederkreis von Alois Jeitteles für Singstimme und Klavier op. 98 |
| Titelzusatz |
Auf dem Hügel sitz' ich, spähend Wo die Berge so blau |
| Spieldauer | 00:04:50 |
| Urheber/innen |
Beethoven, Ludwig van [Komponist/in]
[GND]
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| Mitwirkende |
Fischer-Dieskau, Dietrich [Gesang]
[GND
]
Moore, Gerald [Klavier] [GND ] His Master's Voice [Label] Gramophone Co. Ltd. [Produzent] |
| Datum |
1951.10.05 [Aufnahmedatum] |
| Ort |
Wien, Palais Lobkowitz [Ortsbezug]
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| Schlagworte | Musik ; E-Musik ; Vokalmusik - Kunstlied ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
|
19. Jahrhundert
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| Typ | audio |
| Format |
SCS [Schallplatte, Schellack] |
| Nummern |
D.B. 9681 [Bestellnummer] 2 EA 15974 [Katalognummer] 2 EA 15974-2A [Matrizennummer] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 2-18906_a_b01_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Palais Lobkowitz. Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2020.
Information
Inhalt
Im Januar 1816 starb Maria Karoline, Ehefrau von Beethovens langjährigem Förderer Fürst Franz Joseph Maximilian Lobkowitz; nur wenig später entstand in dessen Auftrag der Liederkreis „An die ferne Geliebte“. Nachdem dieser erste Liederzyklus überhaupt lange Zeit als Ausdruck von Beethovens eigener Seelenlage gedeutet wurde, legen neuere Forschungen nahe, dass das Werk vielmehr der verstorbenen Gattin des Widmungsträgers ein Denkmal setzen sollte. Zu hören sind die ersten zwei der sechs Lieder auf Texte von Alois Jeitteles: Im ersten Lied schildert das lyrische Ich seinen Blick von einem Hügel zur fernen Geliebten; die Distanz soll durch die folgenden Lieder überwunden werden.
Bei der Interpretation handelt es sich um eine frühe Aufnahme des Baritons Dietrich Fischer-Dieskau (1925–2012) gemeinsam mit Gerald Moore (1899–1987) aus dem Jahr 1951. Die Weltkarriere des deutschen Ausnahmesängers Fischer-Dieskau hatte erst 1948/49 begonnen. Neben seinen Engagements an zahlreichen internationalen Opernhäusern bildeten seine umfassenden Bemühungen um die Gattung Lied den Schwerpunkt seiner Arbeit. Sein wichtigster und langjähriger Liedbegleiter war der englische Pianist Moore, der als erster Pianist allein durch seine Tätigkeit als Klavierbegleiter Weltruhm erlangte.
(Constanze Köhn)
Bei der Interpretation handelt es sich um eine frühe Aufnahme des Baritons Dietrich Fischer-Dieskau (1925–2012) gemeinsam mit Gerald Moore (1899–1987) aus dem Jahr 1951. Die Weltkarriere des deutschen Ausnahmesängers Fischer-Dieskau hatte erst 1948/49 begonnen. Neben seinen Engagements an zahlreichen internationalen Opernhäusern bildeten seine umfassenden Bemühungen um die Gattung Lied den Schwerpunkt seiner Arbeit. Sein wichtigster und langjähriger Liedbegleiter war der englische Pianist Moore, der als erster Pianist allein durch seine Tätigkeit als Klavierbegleiter Weltruhm erlangte.
(Constanze Köhn)