Ich will die Nacht um mich ziehen (2)
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Welt der Literatur
Katalogzettel
| Titel | Ich will die Nacht um mich ziehen (2) |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Staudinger, Andreas [Text]
[GND
]
Arp, Peter [Regie] Lichtenecker, Hermann [Tontechniker/in] Mickl, Anita [Darsteller/in] Eder, Ulrike [Darsteller/in] Glaser, Karl Heinz [Darsteller/in] ORF Landesstudio Kärnten [Produzent] ORF Radio Österreich 1 [Sendeanstalt] |
| Datum |
1987.06.19 [Erst-Sendedatum] 1987.06.15 [Aufnahmedatum] |
| Schlagworte | Literatur ; Hörspiel ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
TKA [Tonband auf Kern (AEG)] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 9-22322 |
| Gesamtwerk/Reihe | Welt der Literatur |
Information
Inhalt
Nach langen Jahren kommt ein Mann, der vor dem Faschismus nach England emigriert war, nach Berlin zurück. Aus der Zeit von damals findet er nur noch wenig vor; aber der Garten, in dem vor 43 Jahren seine Emigration begann, den gibt es noch. Langsam erwachen seine Erinnerungen.
Aus Briefen und Gedichten hat der Hörspielautor das Leben der Schriftstellerin Gertrud Kolmar nachgezeichnet. Der inneren Zerrissenheit der Bedrohten, die nicht wußten, wie ernst sie das Unglaubliche nehmen sollten, entspricht die Auflösung der Sara in zwei Personen, die aber Teile eines Bewußtseins sind: der emotionelle, aufbegehrende Teil und der reflexive, demutsvolle. Dazwischen der ehemalige Liebhaber, der aus der abgesicherten Gegenwart noch einmal in die Ereignisse der Vergangenheit verstrickt wird, sie zu reflektieren versucht und sie dabei noch einmal intensiv erlebt.
Aus Briefen und Gedichten hat der Hörspielautor das Leben der Schriftstellerin Gertrud Kolmar nachgezeichnet. Der inneren Zerrissenheit der Bedrohten, die nicht wußten, wie ernst sie das Unglaubliche nehmen sollten, entspricht die Auflösung der Sara in zwei Personen, die aber Teile eines Bewußtseins sind: der emotionelle, aufbegehrende Teil und der reflexive, demutsvolle. Dazwischen der ehemalige Liebhaber, der aus der abgesicherten Gegenwart noch einmal in die Ereignisse der Vergangenheit verstrickt wird, sie zu reflektieren versucht und sie dabei noch einmal intensiv erlebt.