André Hellers Menschenkinder – Erwin Pröll
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Katalogzettel
| Titel | André Hellers Menschenkinder – Erwin Pröll |
| Titelzusatz |
Ausnahmepersönlichkeiten erzählen André Heller aus ihrem Leben und ihrer Gedankenwelt |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Heller, André [Interviewer/in]
[GND
]
Pröll, Erwin [Interviewte/r] [GND ] ORF 3 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2017.01.06 [Sendedatum] 2017 [Jahr des Copyright] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Portrait ; Interview ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-17660 |
Information
Inhalt
Am Dreikönigstag gibt der seit 1992 amtierende niederösterreichische Landeshauptmann Erwin Pröll anlässlich seines 70. Geburtstags spannende Einblicke in seine Lebens- und Gedankenwelt.
Als sogenanntes Heimkehrerkind wurde Erwin Pröll am 24. Dezember 1946 in Ziersdorf-Radlbrunn in eine Weinbauernfamilie geboren. Dorf- und Familienleben waren stark vom christlichen Zeremoniell geprägt, bis heute ist der Glaube an Gott ein wichtiger Stützpfeiler in seinem Leben. Im sechsten Lebensjahr überlebte er nur knapp einen tragischen Unfall mit dem höfischen Pferdefuhrwerk, nicht zuletzt durch eine, wie er meint, göttliche Fügung.
Auf Anraten seiner Tante setzte der junge Erwin Pröll als einer der ersten im Dorf seine Ausbildung an einer weiterführenden höheren Schule in Tulln bis zur Matura fort. Der tägliche strapaziöse Weg mit Bus und Bahn lehrte den Niederösterreicher zwei wichtige Tugenden, die ihm später in seiner politischen Laufbahn mehr als hilfreich waren: Disziplin und die Fähigkeit zur Kommunikation mit verschiedensten Persönlichkeiten.
Seine Frau Elisabeth lernte Pröll noch während des Studiums an der Universität für Bodenkultur in Wien kennen, kurz vor Ende des Studiums wurde das erste ihrer vier Kinder geboren.
Als wirtschaftspolitischer Referent im Österreichischen Bauernbund wurde in Erwin Pröll der Wunsch wach, gegen soziale Ungerechtigkeit zu arbeiten. Mit 33 Jahren wurde er in die niederösterreichischen Landesregierung gewählt, mit 45 folgte er als Landeshauptmannstellvertreter auf seinen Vorgänger Siegfried Ludwig (1926-2013). Seit dem bekleidet der Christdemokrat das Amt des Landeshauptmanns von Niederösterreich.
Im Gespräch mit André Heller erzählt Erwin Pröll aus seinen langjährigen Erfahrungen auf dem politischen Parkett, erörtert die Eigenschaften eines guten Politikers und gibt Einblicke in die Grundlagen erfolgreicher politischer Arbeit. Die Schattenseiten eines Lebens in der Öffentlichkeit und die Machtlosigkeit gegen Schicksalsschläge, sind ebenso Thema wie seine Gedanken zu Leben und Tod.
„Dr. Erwin Pröll ist zweifellos eine der machtvollsten, erfolgreichsten, interessantesten und glücklicherweise auch auskunftswilligsten Persönlichkeiten der gegenwärtigen österreichischen Zeitgeschichte. Er bringt seine bedeutenden Erfahrungen und sein umfassendes Weltbild ohne Umschweife auf den Punkt und war daher ein idealer Gesprächspartner für das Projekt ‚Menschenkinder‘“, so André Heller.
Als sogenanntes Heimkehrerkind wurde Erwin Pröll am 24. Dezember 1946 in Ziersdorf-Radlbrunn in eine Weinbauernfamilie geboren. Dorf- und Familienleben waren stark vom christlichen Zeremoniell geprägt, bis heute ist der Glaube an Gott ein wichtiger Stützpfeiler in seinem Leben. Im sechsten Lebensjahr überlebte er nur knapp einen tragischen Unfall mit dem höfischen Pferdefuhrwerk, nicht zuletzt durch eine, wie er meint, göttliche Fügung.
Auf Anraten seiner Tante setzte der junge Erwin Pröll als einer der ersten im Dorf seine Ausbildung an einer weiterführenden höheren Schule in Tulln bis zur Matura fort. Der tägliche strapaziöse Weg mit Bus und Bahn lehrte den Niederösterreicher zwei wichtige Tugenden, die ihm später in seiner politischen Laufbahn mehr als hilfreich waren: Disziplin und die Fähigkeit zur Kommunikation mit verschiedensten Persönlichkeiten.
Seine Frau Elisabeth lernte Pröll noch während des Studiums an der Universität für Bodenkultur in Wien kennen, kurz vor Ende des Studiums wurde das erste ihrer vier Kinder geboren.
Als wirtschaftspolitischer Referent im Österreichischen Bauernbund wurde in Erwin Pröll der Wunsch wach, gegen soziale Ungerechtigkeit zu arbeiten. Mit 33 Jahren wurde er in die niederösterreichischen Landesregierung gewählt, mit 45 folgte er als Landeshauptmannstellvertreter auf seinen Vorgänger Siegfried Ludwig (1926-2013). Seit dem bekleidet der Christdemokrat das Amt des Landeshauptmanns von Niederösterreich.
Im Gespräch mit André Heller erzählt Erwin Pröll aus seinen langjährigen Erfahrungen auf dem politischen Parkett, erörtert die Eigenschaften eines guten Politikers und gibt Einblicke in die Grundlagen erfolgreicher politischer Arbeit. Die Schattenseiten eines Lebens in der Öffentlichkeit und die Machtlosigkeit gegen Schicksalsschläge, sind ebenso Thema wie seine Gedanken zu Leben und Tod.
„Dr. Erwin Pröll ist zweifellos eine der machtvollsten, erfolgreichsten, interessantesten und glücklicherweise auch auskunftswilligsten Persönlichkeiten der gegenwärtigen österreichischen Zeitgeschichte. Er bringt seine bedeutenden Erfahrungen und sein umfassendes Weltbild ohne Umschweife auf den Punkt und war daher ein idealer Gesprächspartner für das Projekt ‚Menschenkinder‘“, so André Heller.