Symphonie Nr. 8 F-Dur op. 93
Katalogzettel
| Titel | Symphonie Nr. 8 F-Dur op. 93 |
| Titelzusatz |
Beginn 2. Satz |
| Spieldauer | 00:03:55 |
| Urheber/innen |
Beethoven, Ludwig van [Komponist/in]
[GND]
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| Mitwirkende |
Karajan, Herbert von [Dirigent]
[GND
]
Wiener Philharmoniker [Orchester] Columbia [Label] Columbia Graphophone Co. Ltd. [Produzent] |
| Datum |
1946 [Vermutliches Datum] |
| Ort |
Wien, Hofburg [Ortsbezug]
|
| Schlagworte | Musik ; E-Musik ; Instrumentalmusik - Symphonie ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
| Örtliche Einordnung |
Wien
|
|
19. Jahrhundert
|
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| Typ | audio |
| Format |
SCS [Schallplatte, Schellack] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | Österreichische Mediathek, 2-01775_a_b01_k02 |
| Medienart | Mp3-Audiodatei |
Wiener Hofburg. Bild: CC BY-SA 3.0 AT. Österreichische Mediathek 2020.
Information
Inhalt
Den ursprünglichen Plan, die achte (gemeinsam mit der siebten) Symphonie in einem Wohltätigkeitskonzert aufzuführen, gab Beethoven Anfang 1813 aus finanziellen Gründen auf – „denn die selbsterhaltung [sic] heischt es nun anders“, wie er an seinen Mäzen Erzherzog Rudolph schrieb. Der Erzherzog ermöglichte daraufhin am 21. April 1813 eine Probe der Symphonien in seinen Gemächern in der Hofburg für eine potenzielle Akademie zu Beethovens eigenem Vorteil, zu der es jedoch erst 1814 kam.
Besondere Bekanntheit erlangte der zweite Satz der achten Symphonie, der hier in einer Einspielung des österreichischen Dirigenten Herbert von Karajan (1908–1989) mit den Wiener Philharmonikern aus dem Jahr 1946 zu hören ist. Die Anekdote, dass es sich bei der dominanten metrischen Begleitung um eine Parodie auf das damals neuartige, von Johann Nepomuk Mälzel entwickelte Metronom handele, ist mittlerweile widerlegt worden. Ein gewisser kompositorischer Witz ist dem Satz, in dem Beethoven spielerisch mit den Konventionen der Zeit verfährt, dennoch nicht abzusprechen. Karajan verdankte seinen internationalen kometenhaften Aufstieg nicht zuletzt seiner medialen Selbstvermarktung und der Förderung durch das britische Schallplattenlaben Columbia. Allein die Symphonien Beethovens liegen in fünf Gesamteinspielungen sowie weiteren Einzelaufnahmen Karajans vor. (Constanze Köhn)
Besondere Bekanntheit erlangte der zweite Satz der achten Symphonie, der hier in einer Einspielung des österreichischen Dirigenten Herbert von Karajan (1908–1989) mit den Wiener Philharmonikern aus dem Jahr 1946 zu hören ist. Die Anekdote, dass es sich bei der dominanten metrischen Begleitung um eine Parodie auf das damals neuartige, von Johann Nepomuk Mälzel entwickelte Metronom handele, ist mittlerweile widerlegt worden. Ein gewisser kompositorischer Witz ist dem Satz, in dem Beethoven spielerisch mit den Konventionen der Zeit verfährt, dennoch nicht abzusprechen. Karajan verdankte seinen internationalen kometenhaften Aufstieg nicht zuletzt seiner medialen Selbstvermarktung und der Förderung durch das britische Schallplattenlaben Columbia. Allein die Symphonien Beethovens liegen in fünf Gesamteinspielungen sowie weiteren Einzelaufnahmen Karajans vor. (Constanze Köhn)