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Heimat Fremde Heimat [2020.05.10]

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Heimat, fremde Heimat

Katalogzettel

Titel Heimat Fremde Heimat [2020.05.10]
Urheber/innen und Mitwirkende Berlakovich, Marin [Moderation]
ORF 2 [Sendeanstalt]
Datum 2020.05.10 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Politik Österreich ; Migration ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-20243
Gesamtwerk/Reihe Heimat, fremde Heimat

Information

Inhalt

Gedenkstätte Mauthausen

In Zeiten von Corona wird das Gedenken an die Befreiung des Konzentrationslagers Mauthausen virtuell begangen. Gedacht wird der Ermordeten und der überlebenden Opfer. Oft wird dabei vergessen, dass in den NS-Konzentrationslagern der Widerstand eine wichtige Rolle gespielt hat. Gefangene in den Konzentrationslagern versuchten zu entkommen und fanden Wege, Zeugnisse der NS-Verbrechen nach „draußen“ zu bringen.

Einer von ihnen war Hermann Langbein, über den sein Sohn, der Filmemacher Kurt Langbein, gerade einen Film produziert. Das Mauthausen Komitee Österreich, gegründet vom Wiener Tschechen Hans Maršálek, bemüht sich aktuell, den Widerstand gegen rassistisches Gedankengut in der Jugend zu verankern.

Ein Beitrag von Sabina Zwitter.
ESRA

ESRA, das psychosoziale Zentrum der Israelitischen Kultusgemeinde Wien, kümmert sich um die Betreuung der Opfer des Holocausts in drei Generationen. In den vergangenen 25 Jahren hat sich der jüdische Betreuungsdienst international in der Traumaforschung etablieren können.

Um die Langzeitfolgen des Holocausts auch vor Publikum zu diskutieren, holt ESRA Prominente vor den Vorhang. Heuer war es der streitbare deutsche Liedermacher Wolf Biermann, der mit Peter Huemer im Wiener Stadtsaal über seinen in Auschwitz ermordeten Vater sowie sein eigenes turbulentes Leben in Ost- und Westdeutschland erzählte.

Sabina Zwitter berichtet.
Jiddische Widerstandslieder

„Jüdinnen und Juden waren nicht nur Opfer – sie haben auch Widerstand geleistet“, erzählt Isabel Frey. Dieses weniger bekannte Kapitel der nationalsozialistischen Geschichte Europas möchte die Wiener Sängerin nun musikalisch aufarbeiten. Sie performt vergessene Arbeiter- und Widerstandslieder auf Jiddisch.

Vor 1945 wurde die Volkssprache von mehr als zehn Millionen Menschen in Mittel- und Osteuropa gesprochen. Heute ist Jiddisch nahezu ausgestorben. Doch auch immer mehr nichtjüdische Musiker/innen in Österreich begeistern sich für die besondere Sprache und die jüdische Klezmer-Musik aus Osteuropa.

Čedomira Schlapper berichtet.

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