Der Dom, der Halbmond und die Kreuzritter
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Katalogzettel
| Titel | Der Dom, der Halbmond und die Kreuzritter |
| Titelzusatz |
Babenbergs Visionen für St. Stephan |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 3 [Herausgeber]
|
| Datum |
2019 [Jahr des Copyright] |
| Schlagworte | Kultur ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Nummern |
9004629316314 [Bestellnummer] DVD 923 [Bestellnummer] |
| Signatur | 13-02992 |
Information
Inhalt
Die Dokumentation erklärt, wie die Zeit der Kreuzzüge sich auf den Wiener Kirchenbau ausgewirkt hat. Denn vier der Babenbergerfürsten, die diese Kirche maßgeblich mitbauten, zogen als Kreuzfahrer in den Krieg. Aus dem Osten kehrten sie mit großen Eindrücken zurück: die Welt des Alten Testaments, das verlorene Königtum Juda und der zerstörte Tempel Salomons. Zurück in Wien, bauten sie an St. Stephan weiter und machten dieses Gotteshaus zum geometrischen Zentrum ihres neuen Wiens. Es verwundert nicht, dass die Symbole und die Kunst des Nahen Ostens in St. Stephan zu finden sind. Die sogenannten Heidentürme am Westportal sehen nicht zufällig aus wie Minarette. Sie entstanden in etwa jener Zeit und gingen auf die Kreuzfahrer zurück. „Das heißt einige Überlebende, die zurückgekommen sind aus dem Heiligen Land, haben von dort einige visuelle oder auch bautechnische Erkenntnisse mitgebracht und haben dort Türme im Stil des Orients errichtet,“ sagt Dombaumeister Wolfgang Zehetner in diesem Film. „Der pensionierte frühere Dombauhüttenmeister hat immer gesagt, wenn er auf die Balustraden hinauf gegangen ist, die rund um die beiden Turmhelme sind: ‚Ich geh auf’s Minarett.‘“
Der Stephansdom vereint in sich viele Eigenschaften: er gilt als österreichisches Nationalsymbol, als geistiges Zentrum des Landes, zugleich als Wiener Wahrzeichen und auch als Haus des Friedens und der Verständigung. Wenig deutet auf den ersten Blick auf die bewegte Entstehungsgeschichte dieser Kirche hin, die mit der Kreuzzugszeit zusammen fällt.
Der Stephansdom vereint in sich viele Eigenschaften: er gilt als österreichisches Nationalsymbol, als geistiges Zentrum des Landes, zugleich als Wiener Wahrzeichen und auch als Haus des Friedens und der Verständigung. Wenig deutet auf den ersten Blick auf die bewegte Entstehungsgeschichte dieser Kirche hin, die mit der Kreuzzugszeit zusammen fällt.