Corona-Ausbrüche: Ist die Angst übertrieben?
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Talk im Hangar-7
Katalogzettel
| Titel | Corona-Ausbrüche: Ist die Angst übertrieben? |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Fleischhacker, Michael [Diskussionsleiter/in]
[GND
]
Auer, Clemens Martin [Diskutant/in] [GND ] Willi, Georg [Diskutant/in] Sprenger, Martin [Diskutant/in] Rösch, Konstantina [Diskutant/in] Servus TV [Sendeanstalt] |
| Datum |
2020.07.09 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Medizin ; Diskussion ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-17938 |
| Gesamtwerk/Reihe | Talk im Hangar-7 |
Information
Inhalt
Während fast überall im Land immer mehr Maßnahmen gelockert werden, tritt Oberösterreich nun auf die Bremse. Ab Donnerstag gilt in öffentlichen Räumen wie Geschäften und Lokalen wieder die allgemeine Maskenpflicht. Der Grund sind Corona-Ausbrüche rund um eine Freikirche und in einigen Schlachthöfen. Rechtfertigen die noch immer niedrigen Infektionszahlen diese Maßnahmen? Wie sollten wir auf Corona-Cluster reagieren? Und was bedeuten diese Entwicklungen für die Urlaubssaison?
In dieser Woche stieg die Zahl der Infizierten in Österreich erstmals seit Mai wieder auf über 1.000. Gleichzeitig liegt die Zahl der Hospitalisierungen konstant auf niedrigem Niveau. 66 Erkrankte werden aktuell im Spital behandelt, 11 liegen auf der Intensivstation. Knapp die Hälfte aller Corona-Fälle gehen auf die Ausbrüche in Oberösterreich zurück. In vier Schlachthöfen wurde der Erreger nachgewiesen, außerdem zeichnet sich eine Freikirche für die Verbreitung verantwortlich. Die Regierung in Linz reagiert daraufhin, indem sie die Lockerungen teilweise wieder aufhebt: So gilt erneut die Maskenpflicht in öffentlichen Räumen. Und sollte sich die Lage weiter verschlechtern, drohen weitere Verschärfungen.
Doch sind diese Maßnahmen angesichts der niedrigen Gesamtzahlen gerechtfertigt? Wissen wir mittlerweile genug über das Virus, um die Überforderung des Gesundheitssystems auch ohne Notbetrieb zu verhindern? Warum bekommen wir einzelne Corona-Cluster so schwer unter Kontrolle? Wie gut ist unser Contact-Tracing wirklich? Inwiefern hilft die für September geplante Corona-Ampel bei der Eindämmung des Virus? Und was bedeuten diese Entwicklungen für die gerade beginnende Urlaubssaison?
In dieser Woche stieg die Zahl der Infizierten in Österreich erstmals seit Mai wieder auf über 1.000. Gleichzeitig liegt die Zahl der Hospitalisierungen konstant auf niedrigem Niveau. 66 Erkrankte werden aktuell im Spital behandelt, 11 liegen auf der Intensivstation. Knapp die Hälfte aller Corona-Fälle gehen auf die Ausbrüche in Oberösterreich zurück. In vier Schlachthöfen wurde der Erreger nachgewiesen, außerdem zeichnet sich eine Freikirche für die Verbreitung verantwortlich. Die Regierung in Linz reagiert daraufhin, indem sie die Lockerungen teilweise wieder aufhebt: So gilt erneut die Maskenpflicht in öffentlichen Räumen. Und sollte sich die Lage weiter verschlechtern, drohen weitere Verschärfungen.
Doch sind diese Maßnahmen angesichts der niedrigen Gesamtzahlen gerechtfertigt? Wissen wir mittlerweile genug über das Virus, um die Überforderung des Gesundheitssystems auch ohne Notbetrieb zu verhindern? Warum bekommen wir einzelne Corona-Cluster so schwer unter Kontrolle? Wie gut ist unser Contact-Tracing wirklich? Inwiefern hilft die für September geplante Corona-Ampel bei der Eindämmung des Virus? Und was bedeuten diese Entwicklungen für die gerade beginnende Urlaubssaison?