Mythos Malmedy
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Katalogzettel
| Titel | Mythos Malmedy |
| Titelzusatz |
Dokumentation in 2 Teilen |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
AV-Produktion Manfred Thorn [Produzent]
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| Schlagworte | Politik ; Krieg ; Publizierte und vervielfältigte Aufnahme |
| Typ | video |
| Format |
DFFFV1 [FFV1-Codec im AVI-Container] DFMPG [Dateiformat: MPG] VKAVHS [Videokassette, VHS] |
Information
Inhalt
1. Teil: Adennen-Offensive 16. Dezember 1944: Die Kampfgruppe Peiper, die im Rahmen der 6. Panzerarmee eingesetzt war, soll nach amerikanischer Darstellung am 17. Dezember 1944 an der Baugnez-Kreuzung bei Malmedy (Belgien) ein Massaker an amerikanischen Kriegsgefangenen begangen haben. Ab November 1945 wurden die Männern der Panzergruppe im Zuchthaus Schwäbisch Hall inhaftiert und ihnen durch Folter Geständnisse abgepresst. 2. Teil: Befaßt sich mit dem kontroversen Schauprozess im ehemaligen KZ Dachau und schildert das Schicksal der zu Unrecht verurteilten 73 Männer der Panzergruppe (Jochen) Peiper. Eine Sonderkommission stellte fest, daß die Geständnisse unter Druck zustande kamen. Kein Todesurteil wurde vollstreckt, trotzdem warteten die Männer im Landsberger Kriegsverbrechergefängnis Nr. 1 noch Jahre auf ihre Entlassung auf Parole. Peiper wird 1956 entlassen. Am 14. Juli 1975 von Unbekannten in Traves (Ostfrankreich) ermordet. Dieser Videofilm ist der erste und aufgrund des hohen Alters der beteiligten Zeugen wahrscheinlich auch der letzte, in dem auch einmal Zeitzeugen zu Wort kommen.