Heimat Fremde Heimat [2020.09.13]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Heimat, fremde Heimat
Katalogzettel
| Titel | Heimat Fremde Heimat [2020.09.13] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Berlakovich, Marin [Moderation]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2020.09.13 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Migration ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-19288 |
| Gesamtwerk/Reihe | Heimat, fremde Heimat |
Information
Inhalt
Seit 25 Jahren „Hemayat“
Das Wort „Hemayat“ bedeutet im persischen und arabischen Sprachraum „Schutz“, und dem hat sich das gleichnamige Wiener psychotherapeutische Betreuungszentrum verschrieben.
Seit 25 Jahren werden traumatisierte Menschen, die Krieg und Folter erlebten, medizinisch, psychologisch und psychotherapeutisch von einem engagierten Team und unter schwierigen finanziellen Bedingungen aufgefangen. Es geht um das „Trotzdem-Weiterleben-Können“ der Klientinnen und Klienten, wie es die Psychotherapeutin und „Hemayat“-Mitbegründerin Barbara Preitler formuliert.
Das Wort „Hemayat“ bedeutet im persischen und arabischen Sprachraum „Schutz“, und dem hat sich das gleichnamige Wiener psychotherapeutische Betreuungszentrum verschrieben.
Seit 25 Jahren werden traumatisierte Menschen, die Krieg und Folter erlebten, medizinisch, psychologisch und psychotherapeutisch von einem engagierten Team und unter schwierigen finanziellen Bedingungen aufgefangen. Es geht um das „Trotzdem-Weiterleben-Können“ der Klientinnen und Klienten, wie es die Psychotherapeutin und „Hemayat“-Mitbegründerin Barbara Preitler formuliert.
Identität im Wandel
„Die Identität eines Menschen bleibt nicht immer gleich“, sagt Reema Bista, die vor 27 Jahren aus Nepal nach Österreich kam. Sie verändert und entwickelt sich im Laufe eines Lebens. Vor allem, wenn Menschen emigrieren, begegnen sie anderen Kulturen und so entstehen neue Denkweisen, Lebensformen und Identitäten.
Mehmet Akbal sprach mit der Nepalesin im Rahmen der Serie „Identitäten im Wandel“ über ihre Erfahrungen und darüber, was sie von der österreichischen Mentalität übernommen hat. Reema Bista hat viele Traditionen, Ansichten und Gewohnheiten abgelegt. Dennoch vermisst sie einiges aus ihrer ursprünglichen Kultur.
„Die Identität eines Menschen bleibt nicht immer gleich“, sagt Reema Bista, die vor 27 Jahren aus Nepal nach Österreich kam. Sie verändert und entwickelt sich im Laufe eines Lebens. Vor allem, wenn Menschen emigrieren, begegnen sie anderen Kulturen und so entstehen neue Denkweisen, Lebensformen und Identitäten.
Mehmet Akbal sprach mit der Nepalesin im Rahmen der Serie „Identitäten im Wandel“ über ihre Erfahrungen und darüber, was sie von der österreichischen Mentalität übernommen hat. Reema Bista hat viele Traditionen, Ansichten und Gewohnheiten abgelegt. Dennoch vermisst sie einiges aus ihrer ursprünglichen Kultur.
Grenzübergreifendes Musikprojekt
Ende August fand im südmährischen Zlabings/Slavonice ein internationaler Musik-Meisterkurs statt. Unter der fachlichen Leitung von Prof. Milan Šetena von den Wiener Philharmonikern bekamen 20 junge Spitzenmusikerinnen und -musiker aus Europa eine Woche lang die Chance, ihr Können völlig kostenlos zu perfektionieren und Kontakte zu anderen Kunstschaffenden zu knüpfen.
Das Abschlusskonzert im benachbarten Waldviertler Grenzort Fratres war der Höhepunkt des Kurses.
Ende August fand im südmährischen Zlabings/Slavonice ein internationaler Musik-Meisterkurs statt. Unter der fachlichen Leitung von Prof. Milan Šetena von den Wiener Philharmonikern bekamen 20 junge Spitzenmusikerinnen und -musiker aus Europa eine Woche lang die Chance, ihr Können völlig kostenlos zu perfektionieren und Kontakte zu anderen Kunstschaffenden zu knüpfen.
Das Abschlusskonzert im benachbarten Waldviertler Grenzort Fratres war der Höhepunkt des Kurses.