Die große Lust - eine kulinarische Zeitreise
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Katalogzettel
| Titel | Die große Lust - eine kulinarische Zeitreise |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Krassnitzer, Harald [Moderation]
[GND
]
Kramer, Ann Kathrin [Moderation] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Dokumentation ; Ernährung ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DVD [DVD] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | 12-13656_03 |
Information
Inhalt
Der Streifzug durch die Geschichte des Essens und der Esskultur beginnt vor 3.500 Jahren, in der Eisenzeit, und führt bis in die Gegenwart mit Haubenköchen und Fastfood. Markante Ereignisse der Geschichte werden auf ihren kaum bekannten kulinarischen Hintergrund hin betrachtet.
Die Hallstattkultur ist berühmt für ihre Funde, soeben konnten neue Schätze geborgen werden: Waffen und Schmuck sind Zeugen einer reichen Kultur, begründet durch den Salzabbau. Knochenfunde beweisen, dass die Bergleute gut genährt waren. Ihre Leibspeise war das heute noch (in Kärnten und in der Steiermark) geschätzte Ritschert - ein kalorienreiches Gericht aus Rollgerste und Gemüse, verfeinert mit Schinken.
Im Mittelalter muss nahezu jeden zweiten Tag gefastet werden. Um den Menschen den Verzicht auf ihre gewohnten Speisen zu erleichtern, werden in den Klöstern auch Kochbücher verfasst.
Maßlose Schauessen prägen die Zeit des Barocks. Nicht nur in Frankreich biegen sich die Tafeln unter ungeahnten Schlemmereien, der Wiener Hof liefert sich mit der französischen Konkurrenz kulinarische Schlachten.
Im Übergang zur Moderne erfährt die Lust am Essen deutliche Einbrüche. Erste Essstörungen werden bekannt - als berühmteste Beispiele gelten Kaiserin Elisabeth I. und ihr Cousin Ludwig II., der als unglücklicher König von Bayern in die Annalen eingeht. Das "gemeine" Volk hat wenig Zeit für Extravaganzen. Es wird noch Jahrzehnte dauern, bis Essen zum allgemeinen Vergnügen wird.
Heute ist Kochen Kult, die große Lust am Essen ist zum Allgemeingut geworden. Gelenkt wird diese kulinarische Zeitreise von dem deutsch-österreichischen Schauspieler-Paar Ann Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer. Die beiden beliebten Fernsehstars kochen historische Gerichte, führen humorvolle Dialoge über Genuss und Gier, erzählen Anekdoten aus der Geschichte des Essens.
Die Hallstattkultur ist berühmt für ihre Funde, soeben konnten neue Schätze geborgen werden: Waffen und Schmuck sind Zeugen einer reichen Kultur, begründet durch den Salzabbau. Knochenfunde beweisen, dass die Bergleute gut genährt waren. Ihre Leibspeise war das heute noch (in Kärnten und in der Steiermark) geschätzte Ritschert - ein kalorienreiches Gericht aus Rollgerste und Gemüse, verfeinert mit Schinken.
Im Mittelalter muss nahezu jeden zweiten Tag gefastet werden. Um den Menschen den Verzicht auf ihre gewohnten Speisen zu erleichtern, werden in den Klöstern auch Kochbücher verfasst.
Maßlose Schauessen prägen die Zeit des Barocks. Nicht nur in Frankreich biegen sich die Tafeln unter ungeahnten Schlemmereien, der Wiener Hof liefert sich mit der französischen Konkurrenz kulinarische Schlachten.
Im Übergang zur Moderne erfährt die Lust am Essen deutliche Einbrüche. Erste Essstörungen werden bekannt - als berühmteste Beispiele gelten Kaiserin Elisabeth I. und ihr Cousin Ludwig II., der als unglücklicher König von Bayern in die Annalen eingeht. Das "gemeine" Volk hat wenig Zeit für Extravaganzen. Es wird noch Jahrzehnte dauern, bis Essen zum allgemeinen Vergnügen wird.
Heute ist Kochen Kult, die große Lust am Essen ist zum Allgemeingut geworden. Gelenkt wird diese kulinarische Zeitreise von dem deutsch-österreichischen Schauspieler-Paar Ann Kathrin Kramer und Harald Krassnitzer. Die beiden beliebten Fernsehstars kochen historische Gerichte, führen humorvolle Dialoge über Genuss und Gier, erzählen Anekdoten aus der Geschichte des Essens.