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Nahaufnahme [2017.07.09 ]

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Katalogzettel

Titel Nahaufnahme [2017.07.09 ]
Titelzusatz Eugen Hug: Mit Hightech gegen Tumore
Urheber/innen und Mitwirkende Herzog, Alice [Moderation]
Hug, Eugen [Interviewte/r]
ORF Radio Niederösterreich [Sendeanstalt]
Datum 2017.07.09 [Sendedatum]
Schlagworte Medizin ; Interview ; Medizin ; Radiosendung-Mitschnitt
Typ audio
Format DFMP2 [Dateiformat: MP2]
Sprache Deutsch
Signatur E53-02235

Information

Inhalt

[Sendungsinformation]
Eugen Hug ist einer der weltweit führenden Krebsspezialisten und leitet das modernste Strahlentherapiezentrum Europas, das MedAustron in Wiener Neustadt. Ein riesiger Beschleuniger, der die geladenen Teilchen fast auf Lichtgeschwindigkeit bringt und die neue, präzise Strahlentherapie möglich macht: Das steckt hinter der Hightech-Anlage im Krebsbehandlungszentrum, erzählt Hug in der „Nahaufnahme“ mit Alice Herzog. „Für mich ist es schon ein Erfolg, dass diese Anlage seit einem halben Jahr ohne Startprobleme funktioniert“, meint er auf die Frage nach ersten Erfolgen.
„Protonentherapie in keiner Weise experimentell“
Die Ionentherapie an sich ist nicht neu, wird aber erstmals in Österreich angewandt. 1.000 Patienten sollen es bis 2020 sein, die jährlich in Wiener Neustadt behandelt werden. „Die Frage ist doch, ob an Patienten herumexperimentiert wird. Das ist nicht der Fall. Die Protonentherapie wird seit nahezu 30 Jahren praktiziert, die Therapie ist wohl neu in Österreich, aber in keiner Weise experimentell,“ beruhigt Hug besorgte Stimmen.
Eugen Hug, medizinischer Leiter des MedAustron in Wiener Neustadt
Er selbst ist es, der jeden Patienten persönlich kennenlernen und auch während der Strahlentherapie bei MedAustron begleiten will. „Ich habe mich noch nie wegorganisiert“, so der Krebsspezialist, der gerne auch auf eine Prise Bescheidenheit pocht, wenn von den Möglichkeiten der Krebstherapie die Rede ist. „Es gibt schwarz und weiß, aber wenig Grautöne in unserer Arbeit“, so Hug.
„Wir sind ein wichtiger Schritt in die Zukunft, aber wir sind nicht die Wunderwaffe“, meint der Münchner im „Nahaufnahme“-Gespräch. Hug war zuvor in der Schweiz und den USA in Strahlentherapiezentren tätig, bei MedAustron betritt er in der Forschung auch Neuland. „Da sind wir noch lange nicht am Ende“, so Hug, „aber ob wir wirklich eines Tages sagen können, wir hätten den Krebs besiegt, da bin ich eher skeptisch.“

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