Geheimnisse des Dritten Reichs - Hitler und das Geld
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks zeit.geschichte
Katalogzettel
| Titel | Geheimnisse des Dritten Reichs - Hitler und das Geld |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 3 [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2020.05.02 [Sendedatum] 2011 [Jahr des Copyright] |
| Schlagworte | Politik Österreich ; Dokumentation ; Faschismus und Nationalsozialismus ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-20111 |
| Gesamtwerk/Reihe | zeit.geschichte |
Information
Inhalt
[Senderinformation] Die von Hitler lancierte Legende vom „asketischen, opferbereiten, selbstlosen Führer im Dienste seines Volkes“, der sogar auf sein Gehalt als Reichskanzler verzichtet habe, ist so langlebig wie falsch. Adolf Hitler (1889-1945) verfügte viel früher und umfassender über Geldquellen, als noch lange nach dem Ende der NS-Zeit angenommen. Wohlhabende Spender aus der Industrie finanzierten ihn heimlich, er hatte im In- und Ausland mächtige Gönner. So z.B. Henry Ford (1863-1947), der seit 1922 spendete. Ohne Korruption, Willkür und mächtige verheimlichte Geldgeber wäre Hitlers Weg zur Macht nicht möglich gewesen.
Heute lässt sich nachweisen, wie ungeniert sich Hitler bediente und bedient wurde. Als er 1945 Selbstmord beging, war er ein schwerreicher Mann. Als er an der Macht war, schien der Geldstrom kein Ende zu nehmen: Acht Millionen Reichsmark flossen als Tantiemen für sein Buch „Mein Kampf“ – das Machwerk wurde vom Staat als Geschenk an alle Neuvermählten überreicht. Anteile am Verkauf von Briefmarken mit Hitlers Porträt, Einnahmen von Fotos, auf denen er abgebildet war, Erbschaften von Parteigenossen – all das floss in die Taschen des Reichskanzlers und „Reichspräsidenten“, der zudem ab 1934 für beide Ämter Vergütungen kassierte.
Heute lässt sich nachweisen, wie ungeniert sich Hitler bediente und bedient wurde. Als er 1945 Selbstmord beging, war er ein schwerreicher Mann. Als er an der Macht war, schien der Geldstrom kein Ende zu nehmen: Acht Millionen Reichsmark flossen als Tantiemen für sein Buch „Mein Kampf“ – das Machwerk wurde vom Staat als Geschenk an alle Neuvermählten überreicht. Anteile am Verkauf von Briefmarken mit Hitlers Porträt, Einnahmen von Fotos, auf denen er abgebildet war, Erbschaften von Parteigenossen – all das floss in die Taschen des Reichskanzlers und „Reichspräsidenten“, der zudem ab 1934 für beide Ämter Vergütungen kassierte.