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ORF-Legenden: Ossy Kolmann

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Katalogzettel

Titel ORF-Legenden: Ossy Kolmann
Titelzusatz Ikonen in Rot-Weiß-Rot
Urheber/innen und Mitwirkende Kolmann, Ossy [Gefeierte Person] [GND ]
Kaindlstorfer, Günter [Gestaltung] [GND ]
ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2020.10.26 [Sendedatum]
2018 [Jahr des Copyright]
Schlagworte Theater ; Film ; Portrait ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-20439

Information

Inhalt

[Senderinformation] Die ORF-III-Neuproduktion von Günther Kaindlstorfer portraitiert den Schauspieler, Kabarettisten, Sänger und Rundfunk-Star Ossy Kolmann und erzählt seine Geschichte.

Gelernter Fernmeldetechniker, Schauspieler, passionierter Kabarettist und Komiker und hauptberuflicher „Strizzi“: der großartige Oswald „Ossy“ Kolmann (1928-2016) brachte über 50 Jahre lang die Menschen mit seiner unverkennbaren Art zum Lachen. ORF III wirft mit einer neuen Folge der Reihe „ORF-Legenden“ einen genauen Blick auf die Entertainer-Legende der Nachkriegszeit und des Aufschwungs in Österreich.

Nach einer dreijährigen Schauspielausbildung an der Schauspielschule der Gewerkschaft holte Karl Farkas (1893-1971) den jungen Ossy 1958 ans Kabarett Simpl, wo seine Karriere begann. Er trat in der legendären TV-Sendung „Bilanz des Monats“, einer Nummernrevue über Politik und Gesellschaft, die der ORF bis 1962 ausstrahlte, auf. Ab jetzt avanciert er zu einem der meistbeschäftigten Bühnen- und Operettendarsteller mit Paraderollen in Werken von Nestroy und Raimund und in den Operetten „Im Weißen Rössl“, „Gasparone“ und „Vogelhändler“. Er drehte Filme, Serien und Produktionen fürs Radio. Große Bekanntheit erreichte Kolmann als ständig betrunkener Hotelgast in der ORF-Serie „Hallo - Hotel Sacher…Portier!“ und in der Rolle des Obers im „Café Lotto“. In der Radiosendung „Autofahrer unterwegs“ sprach er als „Herr Montag“.

Nach Gastspielen am Operettenhaus Hamburg, am Theater an der Wien, am Wiener Volkstheater und dem Raimundtheater wurde er 1973 Mitglied des Volksopernensembles, wo er nahezu das gesamte Operettenrepertoire seines Fachs abdeckte.

Eine Parkinson-Erkrankung beendete schließlich viel zu bald seine Schauspielkarriere. 2003 wurde ihm der Titel „Kammerschauspieler“ verliehen. Zum letzten Mal trat er 2008, anlässlich seines 80. Geburtstags, in die Öffentlichkeit. Er starb am 18. Juli 2016 nach langer, schwerer Krankheit.

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