Baumeister der Republik - Die Krainers
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks zeit.geschichte
Katalogzettel
| Titel | Baumeister der Republik - Die Krainers |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Krainer, Josef [Gefeierte Person]
[GND
]
Krainer, Josef [Gefeierte Person] [GND ] Winkler, Wolfgang [Regie] Kloc-Radakovits, Andrea [Sprecher/in] ORF 3 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2020.10.24 [Sendedatum] 2020 [Jahr des Copyright] |
| Schlagworte | Politik Österreich ; Dokumentation ; Portrait ; Zweite Republik ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-20454 |
| Gesamtwerk/Reihe | zeit.geschichte |
Information
Inhalt
[Senderinformation] Das Vater-Sohn-Gespann Josef Krainer Senior und Josef Krainer Junior prägte fünf Jahrzehnte lang die Geschicke der Steiermark.
Fünf Jahrzehnte haben Josef Krainer Senior (1903-1971) und sein Sohn Josef Krainer Junior (1930-2016) die Geschicke der Steiermark geprägt. Der Aufstieg zum Wohlstand nach der NS-Diktatur ist in der grünen Mark untrennbar mit Josef Krainer Senior verbunden.
Der christlich soziale Krainer wurde gleich nach dem sogenannten Anschluss 1938 verhaftet, musste sich später vor den Nazis verstecken und gehörte der berühmten österreichischen Widerstandsgruppe O5 an. Und obwohl der Bauernsohn immer die Zusammenarbeit mit der Sowjetunion ablehnte wurde er in der Nachkriegszeit als „Partisanenseppl“ beschimpft. Am 6. Juli 1948 wurde er Landeshauptmann und begann in den Folgejahren mit dem Wiederaufbau des Landes. Mit Konsequenz und oftmals gegen den Widerstand politischer Gegner setzte er eine umfassende Modernisierung des Bundeslandes um, wobei Krainer besonders den Ausbau der steirischen Industrie und Infrastruktur im Auge hatte.
Er starb 1971 noch während seiner Amtszeit an einem Herzinfarkt. Sein Sohn konnte ihm 1981 als ÖVP-Landeshauptmann nachfolgen und schlug seinen eigenen Kurs ein. Er galt als Verfechter eines eigenständigen Kurses seines Landes und seiner Partei gegenüber der Bundespolitik. Er förderte unter anderem den Ausbau des hochrangigen Verkehrsnetzes in der Steiermark, trat für Umweltschutzprojekte wie etwa die Entschwefelung von Kraftwerken ein und setzte sich für eine weltoffene Steiermark ein, u. a. durch die Schaffung des Afro-asiatischen Instituts. Darüber hinaus förderte er den „steirischen herbst“.
Diese wichtige Ära steirischer Zeitgeschichte wird durch exklusive Interviews, u. a. mit Arnold Schwarzenegger und seltenes Archivmaterial wieder lebendig.
Fünf Jahrzehnte haben Josef Krainer Senior (1903-1971) und sein Sohn Josef Krainer Junior (1930-2016) die Geschicke der Steiermark geprägt. Der Aufstieg zum Wohlstand nach der NS-Diktatur ist in der grünen Mark untrennbar mit Josef Krainer Senior verbunden.
Der christlich soziale Krainer wurde gleich nach dem sogenannten Anschluss 1938 verhaftet, musste sich später vor den Nazis verstecken und gehörte der berühmten österreichischen Widerstandsgruppe O5 an. Und obwohl der Bauernsohn immer die Zusammenarbeit mit der Sowjetunion ablehnte wurde er in der Nachkriegszeit als „Partisanenseppl“ beschimpft. Am 6. Juli 1948 wurde er Landeshauptmann und begann in den Folgejahren mit dem Wiederaufbau des Landes. Mit Konsequenz und oftmals gegen den Widerstand politischer Gegner setzte er eine umfassende Modernisierung des Bundeslandes um, wobei Krainer besonders den Ausbau der steirischen Industrie und Infrastruktur im Auge hatte.
Er starb 1971 noch während seiner Amtszeit an einem Herzinfarkt. Sein Sohn konnte ihm 1981 als ÖVP-Landeshauptmann nachfolgen und schlug seinen eigenen Kurs ein. Er galt als Verfechter eines eigenständigen Kurses seines Landes und seiner Partei gegenüber der Bundespolitik. Er förderte unter anderem den Ausbau des hochrangigen Verkehrsnetzes in der Steiermark, trat für Umweltschutzprojekte wie etwa die Entschwefelung von Kraftwerken ein und setzte sich für eine weltoffene Steiermark ein, u. a. durch die Schaffung des Afro-asiatischen Instituts. Darüber hinaus förderte er den „steirischen herbst“.
Diese wichtige Ära steirischer Zeitgeschichte wird durch exklusive Interviews, u. a. mit Arnold Schwarzenegger und seltenes Archivmaterial wieder lebendig.