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treffpunkt medizin: Danke fürs Leben! Abschied und Neubeginn

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Katalogzettel

Titel treffpunkt medizin: Danke fürs Leben! Abschied und Neubeginn
Urheber/innen und Mitwirkende Voglauer, Markus [Gestaltung]
Strihavka, Manuela [Sprecher/in]
ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2020.10.28 [Sendedatum]
2019 [Jahr des Copyright]
Schlagworte Gesellschaft ; Dokumentation ; Tod ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-20514

Information

Inhalt

[Senderinformation] Der Tod ist unser aller Bestimmung. Trotzdem verdrängen wir ihn nur allzu gerne. treffpunkt medizin geht u. a. der Frage nach, ob es uns besser ginge, wenn wir das Leben vom Ende her denken und uns der Angst vor dem Ende stellen.

Woher kommen wir, wer sind wir, wohin gehen wir? Die großen Fragen unseres Lebens. Sich der eigenen Endlichkeit bewusst werden, hat meist eine große Auswirkung auf die eigene Lebensgestaltung. Gerne verdrängen wir den Tod.

Es könnte ein Zugewinn an Lebensqualität sein, das Leben vom Ende her zu denken und unsere Gefühle und Ängste zu integrieren. Ängste behutsam anzusehen, zu erkennen und zu benennen ist dabei eine Methode der Psychotherapie. Menschen mit großer Resilienz tun dies häufig und können daher Krisen oft besser bewältigen.

treffpunkt medizin besucht für diese Dokumentation Betroffene im Hospiz am Rennweg in Wien; hier verbringen Menschen ihre letzte Lebenszeit, nehmen Abschied vom eigenen Leben und ihren Lieben. Die aller Meisten, die hier her kommen, schauen auf ihre eigene Lebensgeschichte zurück und regeln die letzten Dinge ihres Daseins. Dies beschreibt auch die Existenzanalyse nach Viktor Frankl (1905-1997), denn die eigene Endlichkeit ergibt ein tiefes Verstehen für einen möglichen Sinn des jeweils eigenen Lebens, bestätigt Alexander Batthyany, Vorsitzender des Viktor-Frankl-Instituts.

Für jeden Menschen ist der Tod der Endpunkt seines Lebens. Unausweichlich gehen wir alle diesen Weg. Davon zeugen auch der Wiener Zentralfriedhof, einer der größten Friedhöfe Europas und die Kapuzinergruft der Habsburger, bei dem auch das sogenannte „Anklopfritual“ zur Anwendung kam; es sollte verdeutlichten, nicht Titel und Stellung sind für den Gläubigen entscheidend ins Himmelreich aufgenommen zu werden, sondern, theologisch betrachtet, die Gnade Gottes der sich seiner Menschenkinder über den Tod hinaus annimmt.

Die Dokumentation besucht auch das SargAtelier in Wien, wo Romana Maschek von ihrer Arbeit und dem eigenen Verlust erzählt.

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