Franz Dinghofer - Der vergessene Republiksgründer
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks zeit.geschichte
Katalogzettel
| Titel | Franz Dinghofer - Der vergessene Republiksgründer |
| Titelzusatz |
Baumeister der Republik |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Dinghofer, Franz [Gefeierte Person]
[GND
]
Mosser-Schuöcker, Birgit [Regie] [GND ] Kloc-Radakovits, Andrea [Sprecher/in] ORF 3 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2019.02.23 [Sendedatum] 2019 [Jahr des Copyright] |
| Schlagworte | Politik Österreich ; Dokumentation ; Portrait ; Erste Republik ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-20543 |
| Gesamtwerk/Reihe | zeit.geschichte |
Information
Inhalt
[Senderinformation] Die ORF-III-Neuproduktion beleuchtet die Rolle des Großdeutschen Lagers in der Ersten Republik und einen ihrer wichtigsten Politiker.
Er war es, der 1918 vor dem Parlament unter dem Jubel der Massen ausrief: „Deutschösterreich ist eine Republik“. Vor allem aber war Franz Dinghofer (1873-1956) eine Führungsfigur des dritten großen politischen Lagers der Ersten Republik, des großdeutschen Lagers.
1920 war Dinghofer an der Gründung der Großdeutschen Volkspartei beteiligt, dessen Obmann er auch wurde. Die Partei sprach sich vehement für die Vereinigung Österreichs mit Deutschland aus und vertrat offen antisemitische Inhalte. Bereits in der k. u. k.-Monarchie hatte Dinghofer für das großdeutsche Lager als Reichsratsabgeordneter fungiert. Als sich im Herbst 1918 die provisorische Nationalversammlung für die Republik Deutschösterreich versammelte, wurde Dinghofer zu einem ihrer drei Präsidenten gewählt. In dieser Funktion oblag es dann ihm, am 12. November 1918 die Ausrufung der Republik zu verkünden.
Neben historischen Aufnahmen kommen Historiker und Politologen zu Wort und bemühen sich um eine Einschätzung des Wirkens von Franz Dinghofer.
Er war es, der 1918 vor dem Parlament unter dem Jubel der Massen ausrief: „Deutschösterreich ist eine Republik“. Vor allem aber war Franz Dinghofer (1873-1956) eine Führungsfigur des dritten großen politischen Lagers der Ersten Republik, des großdeutschen Lagers.
1920 war Dinghofer an der Gründung der Großdeutschen Volkspartei beteiligt, dessen Obmann er auch wurde. Die Partei sprach sich vehement für die Vereinigung Österreichs mit Deutschland aus und vertrat offen antisemitische Inhalte. Bereits in der k. u. k.-Monarchie hatte Dinghofer für das großdeutsche Lager als Reichsratsabgeordneter fungiert. Als sich im Herbst 1918 die provisorische Nationalversammlung für die Republik Deutschösterreich versammelte, wurde Dinghofer zu einem ihrer drei Präsidenten gewählt. In dieser Funktion oblag es dann ihm, am 12. November 1918 die Ausrufung der Republik zu verkünden.
Neben historischen Aufnahmen kommen Historiker und Politologen zu Wort und bemühen sich um eine Einschätzung des Wirkens von Franz Dinghofer.