Nahaufnahme [2017.10.15]
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Katalogzettel
| Titel | Nahaufnahme [2017.10.15] |
| Titelzusatz |
Über die USA auf den Winzer-Olymp |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Herzog, Alice [Moderation]
Bauer, Anton [Interviewte/r] ORF Radio Niederösterreich [Sendeanstalt] |
| Datum |
2017.10.15 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Unterhaltung ; Interview ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP2 [Dateiformat: MP2] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E53-02425 |
Information
Inhalt
[Sendungsinformation]
In der „Nahaufnahme“ stellt Radio Niederösterreich jeden Sonntag Personen mit Niederösterreich-Bezug vor. Zur Weinlese hat Alice Herzog mit dem „Falstaff-Winzer des Jahres“ Anton Bauer aus Feuersbrunn am Wagram gesprochen.
Sein Weg an die Spitze war kein alltäglicher. Als Sohn eines Nebenerwerbslandwirts kam Anton Bauer schon als Kind mit dem Weinbau in Kontakt, den er als damals „sehr mühsam“ erlebte, wie er in der „Nahaufnahme“ von Radio Niederösterreich erzählt. „Es war alles Handarbeit, und der Ertrag war gering.“ Er nahm die Herausforderung an und übernahm 1992 den elterlichen Betrieb in Feuersbrunn am Wagram (Bezirk Tulln), zu einem Zeitpunkt, an dem er seinen Blick längst über die Grenzen gerichtet hatte.
Als 15-Jähriger absolvierte er ein Praktikum in Burgund, wo er erstmals mit erlesenen Rotweinen zu tun hatte und auch erfuhr, dass es Zeit braucht, damit ein Wein reifen kann und darf. Daran hat er sich später erinnert, als er Mitte der 1990er Jahre von heute auf morgen mit dem Schankweinvertrieb aufhörte, in der Weißweinregion Wagram rote Trauben anbaute und nur mehr Qualitätsweine produzieren wollte. „Weinbauer ist man nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen“, so der Winzer.
Noch eine zufällige Begegnung sollte für sein Leben als Weinbauer entscheidend werden. Auf einer Weinmesse in Wien lernte er einen amerikanischen Weinhändler kennen, der damals auf der Suche nach neuen Partnern war. Für Anton Bauer war das der Beginn einer neuen Ära und Freundschaft. Im Jahr 2003 waren seine Weine dann tatsächlich in den USA bekannter als hierzulande. Noch heute exportiert er etwa drei Viertel der Produktion.
Die jüngste Auszeichnung als „Falstaff- Winzer des Jahres“ hob ihn schließlich auch hierzulande auf den Olymp der Weinbauern, „so eine Auszeichnung ist schon wie ein leichtes Erdbeben“, schilderte Anton Bauer in der „Nahaufnahme“. Und er erzählte über das Frauenteam an seiner Seite, seine Freundin, seine Schwester und seine Nichte, die mit ihm das Weingut in Feuersbrunn managen.
In der „Nahaufnahme“ stellt Radio Niederösterreich jeden Sonntag Personen mit Niederösterreich-Bezug vor. Zur Weinlese hat Alice Herzog mit dem „Falstaff-Winzer des Jahres“ Anton Bauer aus Feuersbrunn am Wagram gesprochen.
Sein Weg an die Spitze war kein alltäglicher. Als Sohn eines Nebenerwerbslandwirts kam Anton Bauer schon als Kind mit dem Weinbau in Kontakt, den er als damals „sehr mühsam“ erlebte, wie er in der „Nahaufnahme“ von Radio Niederösterreich erzählt. „Es war alles Handarbeit, und der Ertrag war gering.“ Er nahm die Herausforderung an und übernahm 1992 den elterlichen Betrieb in Feuersbrunn am Wagram (Bezirk Tulln), zu einem Zeitpunkt, an dem er seinen Blick längst über die Grenzen gerichtet hatte.
Als 15-Jähriger absolvierte er ein Praktikum in Burgund, wo er erstmals mit erlesenen Rotweinen zu tun hatte und auch erfuhr, dass es Zeit braucht, damit ein Wein reifen kann und darf. Daran hat er sich später erinnert, als er Mitte der 1990er Jahre von heute auf morgen mit dem Schankweinvertrieb aufhörte, in der Weißweinregion Wagram rote Trauben anbaute und nur mehr Qualitätsweine produzieren wollte. „Weinbauer ist man nicht nur aus wirtschaftlichen Gründen“, so der Winzer.
Noch eine zufällige Begegnung sollte für sein Leben als Weinbauer entscheidend werden. Auf einer Weinmesse in Wien lernte er einen amerikanischen Weinhändler kennen, der damals auf der Suche nach neuen Partnern war. Für Anton Bauer war das der Beginn einer neuen Ära und Freundschaft. Im Jahr 2003 waren seine Weine dann tatsächlich in den USA bekannter als hierzulande. Noch heute exportiert er etwa drei Viertel der Produktion.
Die jüngste Auszeichnung als „Falstaff- Winzer des Jahres“ hob ihn schließlich auch hierzulande auf den Olymp der Weinbauern, „so eine Auszeichnung ist schon wie ein leichtes Erdbeben“, schilderte Anton Bauer in der „Nahaufnahme“. Und er erzählte über das Frauenteam an seiner Seite, seine Freundin, seine Schwester und seine Nichte, die mit ihm das Weingut in Feuersbrunn managen.