Ansichten - Zu Gast bei Radio Vorarlberg [2017.12.08]
Dieses Medium ist nur vor Ort im Publikumsbetrieb der Österreichischen Mediathek verfügbar.
Katalogzettel
| Titel | Ansichten - Zu Gast bei Radio Vorarlberg [2017.12.08] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Karner, Monika [Interviewte/r]
[GND
]
Schmidle, Johannes [Moderation] [GND ] ORF Radio Vorarlberg [Sendeanstalt] |
| Datum |
2017.12.08 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Interview ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP2 [Dateiformat: MP2] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E53-02540 |
Information
Inhalt
[Sendungsinformation]
Zu Gast in der Sendung „Ansichten“ ist zu Mariae Empfängnis die Schriftstellerin Monika Karner. Sie ist Mutter eines autistischen Sohnes und spricht unter anderem über Männerschwund und dass sie nur im Paket zu bekommen war.
Mit dem Satz „Ich sehe oft nur die Mütter, weil sich die Väter aus dem Staub gemacht haben“, verweist Monika Karner im Gespräch mit Johannes Schmidle auf die schwierige Lage der Mütter von autistischen Kindern. Auf ihrem harten Weg habe sie viele Leidensgenossinnen, alleingelassene Mütter getroffen. Hier ist auch die Rede von Männerschwund.
Mit dem Beginn ihrer Pension hat sie ein Haus gebaut und darauf gehofft, mehr Zeit für ihren autistischen Sohn zu haben. Während ihres journalistischen Berufslebens beim ORF war sie ständig zwischen Wien und Vorarlberg unterwegs. Die Tätigkeit sicherte ihr und der Familie die Existenz, in ihrer Freizeit erledigte sie den Haushalt und war bemüht, alles für ihren Sohn zu tun, damit er in seiner Entwicklung gefördert werden kann. Darüber hinaus bemühten sich die Mütter autistischer Kinder bei Politik und Institutionen um mehr Verständnis für ihre Kinder. Daraus wurde für Monika Karner auch eine mehrjährige Tätigkeit als Vorstandsmitglied im „Verein Autistenhilfe Vorarlberg“.
Monika Karner erzählt in der Sendung „Ansichten“ von ihrem Leben als Mutter eines autistischen Sohnes.
Roman mit autobiografischen Zügen
In ihrem kürzlich erschienenen Roman, der stark autobiografische Züge trägt, zeichnet Monika Karner das Bild einer Mutter, die ein unauflösbares Band mit ihrem „besonderen“ Kind verbindet. Auch so versteht sich der Titel ihres Romans „Nur zu Zweit“. Der Titel bedeute auch: „Ich war nur im Paket zu bekommen.“
Am liebsten würde Monika Karner – mit dem Wissen, das sie heute hat - die Uhr zurückdrehen und mit ihrem Sohn Thomas das Leben nochmals beginnen.
Zu Gast in der Sendung „Ansichten“ ist zu Mariae Empfängnis die Schriftstellerin Monika Karner. Sie ist Mutter eines autistischen Sohnes und spricht unter anderem über Männerschwund und dass sie nur im Paket zu bekommen war.
Mit dem Satz „Ich sehe oft nur die Mütter, weil sich die Väter aus dem Staub gemacht haben“, verweist Monika Karner im Gespräch mit Johannes Schmidle auf die schwierige Lage der Mütter von autistischen Kindern. Auf ihrem harten Weg habe sie viele Leidensgenossinnen, alleingelassene Mütter getroffen. Hier ist auch die Rede von Männerschwund.
Mit dem Beginn ihrer Pension hat sie ein Haus gebaut und darauf gehofft, mehr Zeit für ihren autistischen Sohn zu haben. Während ihres journalistischen Berufslebens beim ORF war sie ständig zwischen Wien und Vorarlberg unterwegs. Die Tätigkeit sicherte ihr und der Familie die Existenz, in ihrer Freizeit erledigte sie den Haushalt und war bemüht, alles für ihren Sohn zu tun, damit er in seiner Entwicklung gefördert werden kann. Darüber hinaus bemühten sich die Mütter autistischer Kinder bei Politik und Institutionen um mehr Verständnis für ihre Kinder. Daraus wurde für Monika Karner auch eine mehrjährige Tätigkeit als Vorstandsmitglied im „Verein Autistenhilfe Vorarlberg“.
Monika Karner erzählt in der Sendung „Ansichten“ von ihrem Leben als Mutter eines autistischen Sohnes.
Roman mit autobiografischen Zügen
In ihrem kürzlich erschienenen Roman, der stark autobiografische Züge trägt, zeichnet Monika Karner das Bild einer Mutter, die ein unauflösbares Band mit ihrem „besonderen“ Kind verbindet. Auch so versteht sich der Titel ihres Romans „Nur zu Zweit“. Der Titel bedeute auch: „Ich war nur im Paket zu bekommen.“
Am liebsten würde Monika Karner – mit dem Wissen, das sie heute hat - die Uhr zurückdrehen und mit ihrem Sohn Thomas das Leben nochmals beginnen.