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Frühstück bei mir [2018.01.14]

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Katalogzettel

Titel Frühstück bei mir [2018.01.14]
Urheber/innen und Mitwirkende Stöckl, Claudia [Moderation] [GND ]
Tho, Ha Vinh [Interviewte/r]
ORF Radio Österreich 3 [Sendeanstalt]
Datum 2018.01.14 [Sendedatum]
Schlagworte Unterhaltung ; Gesellschaft ; Interview ; Radiosendung-Mitschnitt
Typ audio
Format DFMP2 [Dateiformat: MP2]
Sprache Deutsch
Signatur E53-02639

Information

Inhalt

[Sendungsinformation]
Bhutans Glücksbeauftragter Ha Vinh Tho war am Sonntag, den 14. Jänner 2018 zu Gast in Ö3-„Frühstück bei mir“.
Es soll ein Modell für die Welt sein – der Weg, wie der kleine Himalaya-Staat Bhutan den Wohlstand seines Landes misst. Dort geht es nicht um das Bruttonationalprodukt, sondern um das Bruttonationalglück. Die Bewohnerinnen und Bewohner dieses Landes werden regelmäßig befragt, wie glücklich sie sind und alle Entscheidungen im Staat werden davon abhängig gemacht.
Claudia Stöckl hat den 66-jährigen in seinem Haus in Palezieux am Genfer See besucht, wo er zwei bis drei Monate im Jahr verbringt. In seinem Meditationsraum widmet sich Ha Vinh Tho jeden Morgen um sechs Uhr für eineinhalb Stunden der inneren Einkehr, meditiert mit Blick auf Buddha, auf seine Lehrer und seine Ahnen.
Ha Vinh Tho, Sohn eines vietnamesischen Diplomaten, ist in Wien aufgewachsen. Der Glücks-Lehrer und Zen-Meister erzählte im Gespräch mit Ö3-Moderatorin Claudia Stöckl vom Experiment in seiner Wahl-Heimat Bhutan und wie es Schule machen könnte. Außerdem sprach er über inneres und äußeres Glück und darüber wie wir unsere Fähigkeit dafür trainieren können. Als Quelle des Glücks bezeichnet Ha Vinh Tho etwa Mitgefühl und er plädiert dafür im Moment zu leben: „Ich bin jetzt glücklich. Wenn nicht jetzt, wann dann?“
Jugendliebe aus Wien
Seit 46 Jahren ist Ha Vinh Tho mit seiner Frau Lisi verheiratet. Geheiratet hat er die Wienerin, da war sie 18 und er 20 Jahre alt. Über Beziehungen sagt der Glückslehrer: „Liebe macht sehend, nicht blind. Man verliebt sich, weil man etwas unglaublich Schönes sieht im anderen. Und das soll man nicht vergessen.“.

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