Heimat Fremde Heimat [2020.11.08]
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks Heimat, fremde Heimat
Katalogzettel
| Titel | Heimat Fremde Heimat [2020.11.08] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Sticker, Ajda [Moderation]
ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2020.11.08 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Migration ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-20718 |
| Gesamtwerk/Reihe | Heimat, fremde Heimat |
Information
Inhalt
[Senderinformation] Stimmen gegen Terrorismus
Der brutale Anschlag von vergangenem Montag hat Österreich erschüttert. Auch die muslimische Community ist tief betroffen und gleichzeitig besorgt, dass die Tat mehr Hass gegen die in Österreich lebenden Muslime schüren wird.
Adriana Jurić und Ajda Sticker haben Stimmen aus der jüdischen und muslimischen Community eingeholt, sowie den Deradikalisierungsexperten Moussa Al-Hassan Diaw interviewt. Der Tenor lautet: Wir lassen uns nicht spalten.
Der brutale Anschlag von vergangenem Montag hat Österreich erschüttert. Auch die muslimische Community ist tief betroffen und gleichzeitig besorgt, dass die Tat mehr Hass gegen die in Österreich lebenden Muslime schüren wird.
Adriana Jurić und Ajda Sticker haben Stimmen aus der jüdischen und muslimischen Community eingeholt, sowie den Deradikalisierungsexperten Moussa Al-Hassan Diaw interviewt. Der Tenor lautet: Wir lassen uns nicht spalten.
[Senderinformation] Orthodoxes Judentum
Anlässlich des Gedenkens an die Reichspogromnacht 1938 (Details zum ORF-Programmschwerpunkt unter presse.ORF.at) erzählen orthodoxe jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger, dass sie, wenn sie jüdische Symbole in Wien öffentlich tragen, bespuckt und beschimpft werden. Derzeit überaus erfolgreiche Fernsehserien wie „Unorthodox“ oder „Shtisel“ haben dem orthodoxen Judentum weltweit Öffentlichkeit beschert.
Der Religionswissenschaftler Awi Blumenfeld, der ehemalige Oberrabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Paul Chaim Eisenberg hinterfragen die in den Serien medial vermittelten Bilder. Diskutiert wird, ob die gezeigte Repression von Frauen und Kindern bei ultraorthodoxen Gruppierungen in New York die Realität des orthodoxen Wiener Judentums widerspiegelt.
Anlässlich des Gedenkens an die Reichspogromnacht 1938 (Details zum ORF-Programmschwerpunkt unter presse.ORF.at) erzählen orthodoxe jüdische Mitbürgerinnen und Mitbürger, dass sie, wenn sie jüdische Symbole in Wien öffentlich tragen, bespuckt und beschimpft werden. Derzeit überaus erfolgreiche Fernsehserien wie „Unorthodox“ oder „Shtisel“ haben dem orthodoxen Judentum weltweit Öffentlichkeit beschert.
Der Religionswissenschaftler Awi Blumenfeld, der ehemalige Oberrabbiner der Israelitischen Kultusgemeinde Wien Paul Chaim Eisenberg hinterfragen die in den Serien medial vermittelten Bilder. Diskutiert wird, ob die gezeigte Repression von Frauen und Kindern bei ultraorthodoxen Gruppierungen in New York die Realität des orthodoxen Wiener Judentums widerspiegelt.
[Senderinformation] 25 Jahre Nationalfonds
Vor 25 Jahren öffnete der Nationalfonds der Republik Österreich erstmals seine Tore für alle Opfer des Nationalsozialismus. Zu den Opfern gehörten beispielsweise auch Personen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung verfolgt wurden. Bis heute haben rund 30.000 NS-Opfer Gestenzahlungen zu jeweils 5.000 Euro erhalten.
Jetzt fokussiert sich der Nationalfonds vor allem auf die Finanzierung von Projekten, die gegen das Vergessen der Grausamkeiten der NS-Zeit ankämpfen. Dazu zählen etwa ein Hörbuch, das zum 25-jährigen Jubiläum des Nationalfonds erschienen ist und die Geschichten von 14 Überlebenden nacherzählt.
Vor 25 Jahren öffnete der Nationalfonds der Republik Österreich erstmals seine Tore für alle Opfer des Nationalsozialismus. Zu den Opfern gehörten beispielsweise auch Personen, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung verfolgt wurden. Bis heute haben rund 30.000 NS-Opfer Gestenzahlungen zu jeweils 5.000 Euro erhalten.
Jetzt fokussiert sich der Nationalfonds vor allem auf die Finanzierung von Projekten, die gegen das Vergessen der Grausamkeiten der NS-Zeit ankämpfen. Dazu zählen etwa ein Hörbuch, das zum 25-jährigen Jubiläum des Nationalfonds erschienen ist und die Geschichten von 14 Überlebenden nacherzählt.