Ansichten - Zu Gast bei Radio Vorarlberg [2018.04.22]
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Katalogzettel
| Titel | Ansichten - Zu Gast bei Radio Vorarlberg [2018.04.22] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Schmidle, Johannes [Moderation]
[GND
]
Schinegger, Erik [Interviewte/r] [GND ] ORF Radio Vorarlberg [Sendeanstalt] |
| Datum |
2018.04.22 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Interview ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP2 [Dateiformat: MP2] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E53-02933 |
Information
Inhalt
[Sendungsinformation]
Zu Gast bei Johannes Schmidle ist der Mann, der bis zu seinem 18. Lebensjahr als Frau gegolten hat, Erika hieß und Weltmeisterin wurde: Erik Schinegger.
Erik Schinnegger macht derzeit Schlagzeilen, weil er ein autobiografisches Buch veröffentlichte und Reinhold Bilgeri sein Leben in „Erik & Erika“ eindrucksvoll verfilmte.
Viele Demütigungen
Die medizinische Feststellung und die damit einhergehenden Demütigungen und Respektlosigkeiten von damals hat Schinegger nicht vergessen. Der heute zum zweiten Mal verheiratete Vater einer erwachsenen Tochter war als Erika Schingegger in den 1960er-Jahren die Nachwuchshoffnung des ÖSV. Schineggers Gold im Damen-Abfahrtslauf bei der WM 1966 in Portillo (Chile) wurde der Höhepunkt der Skikarriere.
Wie Schinegger erzählt, bestanden offenbar ÖSV-intern schon viel länger Zweifel an Erikas Weiblichkeit. So fand im Krankenhaus Maria Rast in Schruns eine Untersuchung statt: Er bekam einen versiegelten Brief mit der Aufforderung überreicht, diesen ungeöffnet Prof. Franz Hoppichler zu überreichen. Man hatte ihn über den Inhalt aber nicht informiert....
Zu Gast bei Johannes Schmidle ist der Mann, der bis zu seinem 18. Lebensjahr als Frau gegolten hat, Erika hieß und Weltmeisterin wurde: Erik Schinegger.
Erik Schinnegger macht derzeit Schlagzeilen, weil er ein autobiografisches Buch veröffentlichte und Reinhold Bilgeri sein Leben in „Erik & Erika“ eindrucksvoll verfilmte.
Viele Demütigungen
Die medizinische Feststellung und die damit einhergehenden Demütigungen und Respektlosigkeiten von damals hat Schinegger nicht vergessen. Der heute zum zweiten Mal verheiratete Vater einer erwachsenen Tochter war als Erika Schingegger in den 1960er-Jahren die Nachwuchshoffnung des ÖSV. Schineggers Gold im Damen-Abfahrtslauf bei der WM 1966 in Portillo (Chile) wurde der Höhepunkt der Skikarriere.
Wie Schinegger erzählt, bestanden offenbar ÖSV-intern schon viel länger Zweifel an Erikas Weiblichkeit. So fand im Krankenhaus Maria Rast in Schruns eine Untersuchung statt: Er bekam einen versiegelten Brief mit der Aufforderung überreicht, diesen ungeöffnet Prof. Franz Hoppichler zu überreichen. Man hatte ihn über den Inhalt aber nicht informiert....