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Was ist drinnen in unserem Brot?

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Titel Was ist drinnen in unserem Brot?
Titelzusatz Themenmontag
Urheber/innen und Mitwirkende ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2019.05.20 [Sendedatum]
2018 [Jahr des Copyright]
Schlagworte Gesellschaft ; Dokumentation ; Nahrung ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-21140

Information

Inhalt

[Senderinformation] Gerüchte wie, dass wir Menschen Brot nicht vertragen, weil wir erst seit 10.000 Jahren Getreide essen, oder dass Menschen Weizen nicht mehr vertragen, weil er gentechnisch verändert wurde, haben sich als falsch herausgestellt. Brot macht tatsächlich nur sehr wenige Menschen krank.

Deutschland ist mit 3.190 offiziell gelisteten Brotsorten unumstrittener Brot-Weltmeister. Und auch beim Pro-Kopf-Verbrauch gehört Deutschland zur europäischen Spitzenklasse: im Durchschnitt verzehrt jeder in Deutschland pro Tag drei Scheiben Brot, ein Brötchen plus ein Stückchen Klein- oder Feingebäck. Trotzdem gerät das Lieblingsgrundnahrungsmittel der Deutschen zunehmend in Verruf. Brot gilt immer öfter als ungesunder Dickmacher, der auch geschmacklich scheinbar eintöniger wird. Der Grund, den viele dafür vermuten: massenhaft produziertes und günstiges Industriebrot. Es überschwemmt den Markt, der Handwerksbäcker hat in diesem Preiskampf keine Chance mehr. Die Folge: Qualität, Bekömmlichkeit und Geschmack der Produkte leiden. Aber ist das tatsächlich so? Moderator Tim Berendonk macht die Probe aufs Exempel und lädt ein zum großen Geschmackstest. Wer kann schmecken, welches Brot woher stammt? Und wie unterscheidet sich die Einschätzung der Laien von der eines professionellen Brotsommeliers?

Wie viel Vollkorn muss in einem Vollkornbrot mindestens enthalten sein? Tim Berendonk prüft die Zutatenliste.

Die Dokumentation nimmt deutsches Brot genau unter die Lupe und testet alles, von Kruste bis Krume, u. a. unter dem Aspekt: Was ist drin im Brot? Mehl, Hefe, Wasser und Salz. In der modernen Brotherstellung reichen diese Grundzutaten schon lange nicht mehr aus. Erlaubt sind bis zu 200 zugelassene Zusatzstoffe, Enzyme und Emulgatoren, die immer gleichbleibende Qualität und Optik garantieren sollen. Wie sie genau wirken und ob sie gesundheitlich bedenklich sind, verrät der Inhaltstest.

Kann Brot krank machen? Die Zahlen sind alarmierend: jeder Dritte hierzulande glaubt, dass Weizen, oder genauer gesagt das Gluten darin, für Blähungen, Bauchgrummeln und Kopfschmerzen verantwortlich sei. Teure „Frei von“- Produkte füllen seitdem immer mehr Regale in den Supermärkten. Doch Wissenschaftler halten dagegen: die Zahl derjenigen, die Weizen nicht vertragen, sei gering. Gluten ist nur für ein Prozent der Bevölkerung gefährlich, das tatsächlich an Zöliakie leidet.

Wie lagert man Brot am besten? Kaum etwas riecht und schmeckt besser als frisches, noch warmes Brot, das ein Bäcker gerade aus dem Ofen geholt hat. Doch teilweise schon am nächsten Tag lässt das Aroma nach und die Backwaren werden hart. Im schlimmsten Fall kommt es gar zur Schimmelbildung. Und das kann sogar richtig gefährlich werden. Doch wie hält sich Brot lange und vor allem schimmelfrei? Im Kühlschrank? In der Bäckertüte oder im Leinenbeutel? Im Labor erhalten wir die richtigen Lagerungstipps.

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