Kräuterwelten in den Alpen
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Katalogzettel
| Titel | Kräuterwelten in den Alpen |
| Titelzusatz |
Themenmontag |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 3 [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2019.11.04 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Dokumentation ; Gesundheitswesen und medizinische Versorgung ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-21143 |
Information
Inhalt
[Senderinformation] Gesundheit von der Almwiese. Der neue Trend geht weg von synthetisch hergestellten Arzneien zurück zu den medizinischen Schätzen der Natur. Die Naturschätze aus der eigenen Region rücken wieder ins Bewusstsein. Das Potenzial der Alpenkräuter scheint noch lange nicht ausgeschöpft zu sein. Im Innsbrucker Centrum für Biomedizin erfahren wir von einem Sensationsfund der Forscher. Sie haben eine neue Edelweiß-Substanz entdeckt: Leoligin, ein Stoff, der die Behandlung von Gefäßkrankheiten revolutionieren könnte.
Die Naturheilpraktikerin Astrid Süßmuth weiht uns in die Outdoor-Apotheke der Ötztaler Alpen ein. Dabei erfährt der Zuschauer auch etwas über das giftigste Kraut Europas, den Blauen Eisenhut – auch das „Arsen des Mittelalters“ genannt. Die Dokumentation analysiert das Potenzial dieser Naturheilstoffe zur Behandlung gängiger Zivilisationskrankheiten.
Seit Jahrtausenden wachsen in den Alpen Pflanzen, die oft unscheinbar und sehr widerstandsfähig sind. Sie müssen Wind und Wetter trotzen - und viele haben Heilkräfte entwickelt, die Mensch und Tier guttun.
In unzugänglichen Alpentälern hatten die Menschen über Jahrhunderte hinweg keine andere Möglichkeit, als auf die Heilkraft der Natur zu vertrauen. Das Kräuterwissen war tief im Alltag der Bergbewohner verwurzelt - bis es im 20. Jahrhundert von der modernen Schulmedizin verdrängt wurde. Heute erleben die Kräuter der Alpen eine Renaissance. Die Naturschätze aus der eigenen Region rücken wieder ins Bewusstsein. Das Potenzial der Alpenkräuter ist noch lange nicht ausgeschöpft.
Bitteres aus der Wurzel
In den Berchtesgadener Alpen übt Wurzengraber Hubsi Ilsanker einen Knochenjob aus, fast wie vor 400 Jahren: für die älteste Enzianbrennerei Deutschlands gräbt er im Berchtesgadener Nationalpark nach den geschützten Enzianwurzeln - genehmigt durch ein historisches Sonderrecht. Denn der Gelbe Enzian ist eines der bittersten Heilkräuter der Welt, gut für Schnaps und zur allgemeinen Stärkung.
Edelweiß - die Schönheitskönigin
Drogistin Astrid Thurner ist im Schweizer Kanton Graubünden der Anbau von Edelweiß auf dem Feld gelungen. Damit ist sie eine Pionierin auf diesem Gebiet. Die antioxidativen Wirkstoffe der hochalpinen Pflanze nutzt sie für eine eigene Kosmetiklinie.
Im Benediktinerstift Admont befindet sich die größte Klosterbibliothek der Welt. In Heiligenblut am Großglockner feiern Trachtenfrauen die „Kräuterweihe“, einen lang vergessenen Brauch aus vorchristlichen Zeiten.
Wellness und kreative Kräuterküche
In den Südtiroler Dolomiten bringt Gourmetkoch Franz Mulser den Geschmack der Alm auf die Teller. Das Heu der Seiser Alm, das beim Koch in der Suppe landet, wird in Völs am Schlern für ein Heubad aufbereitet. So können sich die Kräuteressenzen entfalten. Eine Wellness-Anwendung, die gegen jegliche Zipperlein, bei Gelenk- und Rückenschmerzen helfen soll.
Johanniskraut - „Lichtkraut der Sonnengöttin“
Kräuter sind die Leidenschaft von Anneres Ebenkofler im Tauferer Ahrntal. Sie sammelt geheime Rezepte und Heilmethoden. Ihr Hotel führt sie nach dem Prinzip der „Alpenländischen Lehre“. Dabei spielt ihr Lieblingskraut eine wichtige Rolle: das Johanniskraut, „eine tolle Lichtpflanze, da begegnet einem die Sonnengöttin persönlich“.
Der Film von Bärbel Jacks zeigt Menschen, die sich dafür einsetzen, dass das alte Kräuterwissen nicht verloren geht und eine moderne Anwendung in unserer heutigen Zeit findet. Eindrückliche Makrobildwelten präsentieren die Besonderheit alpiner Kräuter im Detail. Die Aufnahmen aus der Luft führen in vier Länder der Alpenregion: nach Deutschland (Bayern), Österreich, Italien und in die Schweiz.
Die Naturheilpraktikerin Astrid Süßmuth weiht uns in die Outdoor-Apotheke der Ötztaler Alpen ein. Dabei erfährt der Zuschauer auch etwas über das giftigste Kraut Europas, den Blauen Eisenhut – auch das „Arsen des Mittelalters“ genannt. Die Dokumentation analysiert das Potenzial dieser Naturheilstoffe zur Behandlung gängiger Zivilisationskrankheiten.
Seit Jahrtausenden wachsen in den Alpen Pflanzen, die oft unscheinbar und sehr widerstandsfähig sind. Sie müssen Wind und Wetter trotzen - und viele haben Heilkräfte entwickelt, die Mensch und Tier guttun.
In unzugänglichen Alpentälern hatten die Menschen über Jahrhunderte hinweg keine andere Möglichkeit, als auf die Heilkraft der Natur zu vertrauen. Das Kräuterwissen war tief im Alltag der Bergbewohner verwurzelt - bis es im 20. Jahrhundert von der modernen Schulmedizin verdrängt wurde. Heute erleben die Kräuter der Alpen eine Renaissance. Die Naturschätze aus der eigenen Region rücken wieder ins Bewusstsein. Das Potenzial der Alpenkräuter ist noch lange nicht ausgeschöpft.
Bitteres aus der Wurzel
In den Berchtesgadener Alpen übt Wurzengraber Hubsi Ilsanker einen Knochenjob aus, fast wie vor 400 Jahren: für die älteste Enzianbrennerei Deutschlands gräbt er im Berchtesgadener Nationalpark nach den geschützten Enzianwurzeln - genehmigt durch ein historisches Sonderrecht. Denn der Gelbe Enzian ist eines der bittersten Heilkräuter der Welt, gut für Schnaps und zur allgemeinen Stärkung.
Edelweiß - die Schönheitskönigin
Drogistin Astrid Thurner ist im Schweizer Kanton Graubünden der Anbau von Edelweiß auf dem Feld gelungen. Damit ist sie eine Pionierin auf diesem Gebiet. Die antioxidativen Wirkstoffe der hochalpinen Pflanze nutzt sie für eine eigene Kosmetiklinie.
Im Benediktinerstift Admont befindet sich die größte Klosterbibliothek der Welt. In Heiligenblut am Großglockner feiern Trachtenfrauen die „Kräuterweihe“, einen lang vergessenen Brauch aus vorchristlichen Zeiten.
Wellness und kreative Kräuterküche
In den Südtiroler Dolomiten bringt Gourmetkoch Franz Mulser den Geschmack der Alm auf die Teller. Das Heu der Seiser Alm, das beim Koch in der Suppe landet, wird in Völs am Schlern für ein Heubad aufbereitet. So können sich die Kräuteressenzen entfalten. Eine Wellness-Anwendung, die gegen jegliche Zipperlein, bei Gelenk- und Rückenschmerzen helfen soll.
Johanniskraut - „Lichtkraut der Sonnengöttin“
Kräuter sind die Leidenschaft von Anneres Ebenkofler im Tauferer Ahrntal. Sie sammelt geheime Rezepte und Heilmethoden. Ihr Hotel führt sie nach dem Prinzip der „Alpenländischen Lehre“. Dabei spielt ihr Lieblingskraut eine wichtige Rolle: das Johanniskraut, „eine tolle Lichtpflanze, da begegnet einem die Sonnengöttin persönlich“.
Der Film von Bärbel Jacks zeigt Menschen, die sich dafür einsetzen, dass das alte Kräuterwissen nicht verloren geht und eine moderne Anwendung in unserer heutigen Zeit findet. Eindrückliche Makrobildwelten präsentieren die Besonderheit alpiner Kräuter im Detail. Die Aufnahmen aus der Luft führen in vier Länder der Alpenregion: nach Deutschland (Bayern), Österreich, Italien und in die Schweiz.