Ansichten - Zu Gast bei Radio Vorarlberg [2018.05.06]
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Katalogzettel
| Titel | Ansichten - Zu Gast bei Radio Vorarlberg [2018.05.06] |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Schmidle, Johannes [Moderation]
[GND
]
Di Pauli, Jan Raimund [Interviewte/r] ORF Radio Vorarlberg [Sendeanstalt] |
| Datum |
2018.05.06 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Interview ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP2 [Dateiformat: MP2] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E53-02981 |
Information
Inhalt
[Sendungsinformation]
Bei den Ansichten von ORF Radio Vorarlberg ist diese Woche Primarius Dr. Jan Raimund Di Pauli, Chefarzt des Landeskrankenhauses Rankweil zu Gast bei Johannes Schmidle.
„Die Ahnen waren Südtiroler Weinbauern und Schwarzenberg spielt im Leben der Familie Di Pauli eine wichtige Rolle“
Er selbst hat sich im Rahmen seines Zivildienstes freiwillig für den Dienst einer Hilfskraft in der Psychiatrie gemeldet. Sitzwachen, Spaziergänge und Blutdruckkontrollen waren seine Aufgabenbereiche. Später sollte er seine medizinische Doktorarbeit dem Thema „krankhafte“ Eifersucht widmen; ist sie doch eines der häufigsten Mordmotive; mehrheitlich seien Männer davon betroffen.
Zu Gast bei Johannes Schmidle ist der Chef des LKH Rankweil, eines Hauses mit 387 Betten – mit Erwachsenen-, Geronto-, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Neurologie und Nachsorge: 600 Mitarbeiter/Innen arbeiten dort.
Der zweifache Familienvater ist in Konstanz geboren. Als er sieben Jahre alt war, bekam sein Vater, ein Immunologe, eine 3-Jahresstelle in San Diego, Südkalifornien, angeboten. Das bedeutete für die Familie Umzug und ein Leben zwischen Meer und Wüste. Dr. Di Pauli umschreibt diese Zeit mit „drei Jahre Abenteuer“.
Ein ziemlich eindrücklicher Wechsel sei es gewesen, als die Familie von San Diego nach Münster in Norddeutschland wechselte. Der Vater hat dort an der Universität gearbeitet. Ursprünglich stammen die Di Paulis aus Südtirol und waren Weinbauern; seine Großeltern lebten in Innsbruck und das spielte bei seiner Entscheidung in Innsbruck Medizin zu studieren keine unwesentliche Rolle.
Mit der Tätigkeit von Primarius Di Pauli in Vorarlberg scheint sich zudem ein familiengeschichtlicher Kreis zu schließen: Sein Großvater und seine Großtanten, die Protestanten waren, haben im katholischen Schwarzenberg im 19. Jahrhundert großzügige Aufnahme gefunden. Eine Erfahrung, die die Familie Di Pauli der Gemeinde und Vorarlberg bis heute hoch anrechnet.
Bei den Ansichten von ORF Radio Vorarlberg ist diese Woche Primarius Dr. Jan Raimund Di Pauli, Chefarzt des Landeskrankenhauses Rankweil zu Gast bei Johannes Schmidle.
„Die Ahnen waren Südtiroler Weinbauern und Schwarzenberg spielt im Leben der Familie Di Pauli eine wichtige Rolle“
Er selbst hat sich im Rahmen seines Zivildienstes freiwillig für den Dienst einer Hilfskraft in der Psychiatrie gemeldet. Sitzwachen, Spaziergänge und Blutdruckkontrollen waren seine Aufgabenbereiche. Später sollte er seine medizinische Doktorarbeit dem Thema „krankhafte“ Eifersucht widmen; ist sie doch eines der häufigsten Mordmotive; mehrheitlich seien Männer davon betroffen.
Zu Gast bei Johannes Schmidle ist der Chef des LKH Rankweil, eines Hauses mit 387 Betten – mit Erwachsenen-, Geronto-, Kinder- und Jugendpsychiatrie, Neurologie und Nachsorge: 600 Mitarbeiter/Innen arbeiten dort.
Der zweifache Familienvater ist in Konstanz geboren. Als er sieben Jahre alt war, bekam sein Vater, ein Immunologe, eine 3-Jahresstelle in San Diego, Südkalifornien, angeboten. Das bedeutete für die Familie Umzug und ein Leben zwischen Meer und Wüste. Dr. Di Pauli umschreibt diese Zeit mit „drei Jahre Abenteuer“.
Ein ziemlich eindrücklicher Wechsel sei es gewesen, als die Familie von San Diego nach Münster in Norddeutschland wechselte. Der Vater hat dort an der Universität gearbeitet. Ursprünglich stammen die Di Paulis aus Südtirol und waren Weinbauern; seine Großeltern lebten in Innsbruck und das spielte bei seiner Entscheidung in Innsbruck Medizin zu studieren keine unwesentliche Rolle.
Mit der Tätigkeit von Primarius Di Pauli in Vorarlberg scheint sich zudem ein familiengeschichtlicher Kreis zu schließen: Sein Großvater und seine Großtanten, die Protestanten waren, haben im katholischen Schwarzenberg im 19. Jahrhundert großzügige Aufnahme gefunden. Eine Erfahrung, die die Familie Di Pauli der Gemeinde und Vorarlberg bis heute hoch anrechnet.