Ansichten - Zu Gast bei Radio Vorarlberg [2018.05.20]
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Katalogzettel
| Titel | Ansichten - Zu Gast bei Radio Vorarlberg [2018.05.20] |
| Titelzusatz |
Schöne Aufgabe, in die man hineinwachsen muss |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Schmidle, Johannes [Moderation]
[GND
]
Linde, Anselm van der [Interviewte/r] [GND ] ORF Radio Vorarlberg [Sendeanstalt] |
| Datum |
2018.05.20 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Interview ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP2 [Dateiformat: MP2] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E53-03044 |
Information
Inhalt
[Sendungsinformation]
Neun Jahre nach seiner Wahl und Weihe ist Anselm van der Linde, Abt der Territorialabtei Wettingen-Mehrerau und gebürtiger Südafrikaner, zum zweiten Mal Gast in den „Ansichten“ bei Johannes Schmidle.
Wir können von den Hunden, aber auch von den Tieren sehr viel lernen, meint Abt Anselm, angesprochen auf seinen Hund Nelson. Der Mensch lerne vom Hund Geduld, grenzenlose Liebe, grenzenloses Vertrauen. Und beim Hund wisse man, dass dessen Freude echt sei, strahlt Abt Anselm vielsagend.
Seine Abt-Jahre wurden anfänglich durch die erhobenen Missbrauchsvorwürfe gegen das Kloster Mehrerau in den Jahren 2012/2013 schwer belastet. Er sei aber froh darüber, dass es gelungen sei, daraus zu lernen und Neues zu schaffen, betont der Abt. Er bemüht dazu ein Bild, auf dem Christus vom Kreuz herabsteigt und den Zisterziensermönch Bernhard von Clairvaux umarmt; es gelte für ihn als Sinnbild dafür, dass man mit Gottes Hilfe schwierige Zeiten durchstehen könne.
Fordernde Aufgabe
Neun Jahre nach seiner Wahl und Weihe ist Abt Anselm - der gebürtige Südafrikaner - zum zweiten Mal Gast in den „Ansichten“ bei Johannes Schmidle. Diese neun Abt-Jahre seien nicht spurlos an ihm vorübergegangen. Die Bürde des Amtes sei spürbar, unter ihr könne man stöhnen und leiden. Man leide aber nicht für sich selbst, sondern für jene, für die man die Verantwortung trage. Und er schließt an: „Es ist eine schöne Aufgabe, in die man hineinwachsen muss.“
Neun Jahre nach seiner Wahl und Weihe ist Anselm van der Linde, Abt der Territorialabtei Wettingen-Mehrerau und gebürtiger Südafrikaner, zum zweiten Mal Gast in den „Ansichten“ bei Johannes Schmidle.
Wir können von den Hunden, aber auch von den Tieren sehr viel lernen, meint Abt Anselm, angesprochen auf seinen Hund Nelson. Der Mensch lerne vom Hund Geduld, grenzenlose Liebe, grenzenloses Vertrauen. Und beim Hund wisse man, dass dessen Freude echt sei, strahlt Abt Anselm vielsagend.
Seine Abt-Jahre wurden anfänglich durch die erhobenen Missbrauchsvorwürfe gegen das Kloster Mehrerau in den Jahren 2012/2013 schwer belastet. Er sei aber froh darüber, dass es gelungen sei, daraus zu lernen und Neues zu schaffen, betont der Abt. Er bemüht dazu ein Bild, auf dem Christus vom Kreuz herabsteigt und den Zisterziensermönch Bernhard von Clairvaux umarmt; es gelte für ihn als Sinnbild dafür, dass man mit Gottes Hilfe schwierige Zeiten durchstehen könne.
Fordernde Aufgabe
Neun Jahre nach seiner Wahl und Weihe ist Abt Anselm - der gebürtige Südafrikaner - zum zweiten Mal Gast in den „Ansichten“ bei Johannes Schmidle. Diese neun Abt-Jahre seien nicht spurlos an ihm vorübergegangen. Die Bürde des Amtes sei spürbar, unter ihr könne man stöhnen und leiden. Man leide aber nicht für sich selbst, sondern für jene, für die man die Verantwortung trage. Und er schließt an: „Es ist eine schöne Aufgabe, in die man hineinwachsen muss.“