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Birgit Denk und die Novaks: Kabarettlieder der 50er

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Katalogzettel

Titel Birgit Denk und die Novaks: Kabarettlieder der 50er
Titelzusatz Soundcheck Österreich
Urheber/innen und Mitwirkende Denk, Birgit [Interpret/in] [GND ]
ORF 3 [Sendeanstalt]
Die Novaks [Band]
Datum 2019.11.02 [Sendedatum]
Schlagworte Musik ; U-Musik ; Kabarett ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-21852

Information

Inhalt

[Senderinformation] Sie waren die Stars der heimischen Kabarettszene der 50er- und 60er-Jahre: Georg Kreisler, Hugo Wiener, Cissy Kraner uvm. Viele der bekanntesten Stücke sind heute aktueller denn je. Birgit Denk und ihre Band, die Novaks, holen sie - vom „Bundesbahn-Blues“ bis zum „Vorderzahn“ - in die Gegenwart.

Ein Teil des musikalischen Familiensilbers der Stadt Wien wurde in den wilden 50er Jahren des vorigen Jahrhunderts geschaffen. Das Wirken von Georg Kreisler (1922-2011), Hermann Leopoldi (1888-1959), Gerhard Bronner (1922-2007) oder Hugo Wiener (1904-1993) wirkt bis heute, und viele der bekannten Stücke sind aktueller denn je. Deshalb bringt Birgit Denk ihre „Novaks“ wieder auf die Bühnen des Landes um die bekannten wie auch weniger bekannten Lieder, neu arrangiert und interpretiert einem Publikum von heute vorzustellen. Einer besonderen Protagonistin dieser Ära soll dabei besonders gehuldigt werden. „Ich hätt‘ auch längst schon Morphium genommen, aber der Novak lässt mich nicht verkommen.“ Sie war der Vamp aus Favoriten, erzählte von Pin-up Girls, besang den Verlust ihres Vorderzahnes und die verzwickte Verwandtschaft. Sie war das weibliche Pendant zu Bronner, Qualtinger und Co., die rustikale Variante der eleganten, unnahbaren Louise Martini. Die unvergessliche Cissy Kraner (1918-2012).

Birgit Denk verbeugt sich zusammen mit ihren Musikerkollegen vor ihrem weiblichen Idol der Nachkriegszeit. Cissy Kraner wird ein konzertanter Schwerpunkt gewidmet, inklusive einem Blick in die außergewöhnliche Lebensgeschichte der Künstlerin, die bereits mit 15 in einem Nachtlokal als Tänzerin anheuerte, danach in Südamerika Zigaretten verkaufte, dort heiratete und sich mit den Herren im Simpl anlegte.

Dialektsängerin Birgit Denk und ihre Band, die Novaks, haben das musikalische Familiensilber der Stadt Wien poliert und in die Gegenwart geholt. Vom „Bundesbahn-Blues“ bis zum „Vorderzahn“ präsentieren sie im Stadtsaal Wien eine humorvolle Revue, die ihresgleichen sucht. Ein lustvoll musikalischer Abend zwischen scheinbar vergangener Wiener Weinseligkeit, Schmähführerei und entlarvtem Kleinbürgertum. Um mit Karl Farkas zu sprechen: „Schauen sie sich das an!“
Aber der Novak lässt mich nicht verkommen. (Text und Musik: Hugo Wiener)
Der Papa wird‘s schon richten. (Text und Musik: Gerhard Bronner)
Ich wünsch mir zum Geburtstag einen Vorderzahn. (Text und Musik: Hugo Wiener)
Powidltatschkerln (Text: Rudolf Skutajan, Musik: Hermann Leopoldi)
Blitzo (Text und Musik: Pirron und Knapp)
Im Tröpferlbad (Hans Lang, Pirron und Knapp)
Kriminal-Tango (Text: Kurt Feltz Musik: Piero Trombetta)
Der Bundesbahnblues (Text und Musik: Gerhard Bronner)
Schnucki, ach Schnucki (Text: Rudolf Skutajan, Musik: Hermann Leopoldi)
Alle Menschen san ma zwider ( Text: Wolfgang Teuschl, Musik: Ludwig van Beethoven)

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