Nahaufnahme [2018.11.11]
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Katalogzettel
| Titel | Nahaufnahme [2018.11.11] |
| Titelzusatz |
Republiksgründung als „schmerzliche Geburt“ |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Herzog, Alice [Moderation]
Karner, Stefan [Interviewte/r] [GND ] ORF Radio Niederösterreich [Sendeanstalt] |
| Datum |
2018.11.11 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Politik Österreich ; Interview ; Erste Republik ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP2 [Dateiformat: MP2] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E53-03501 |
Information
Inhalt
[Sendungsinformation]
Der Historiker Stefan Karner ist unter anderem Gründer des Ludwig Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung. In der Radio Niederösterreich-„Nahaufnahme“ spricht er über die Ereignisse, die vor 100 Jahren zum Ende der Monarchie führten.
Am 11. November 1918 unterschrieb der letzte Habsburger Kaiser Karl im blauen Salon des Schlosses Schönbrunn eine Erklärung, in Zukunft auf alle Staatsgeschäfte verzichten zu wollen. Am Tag darauf wird in Wien vor dem Parlament die Erste Republik ausgerufen. Hunderttausende Menschen fanden sich an diesem trüben, regnerischen Novembertag rund um das Parlament ein. Der Historiker Stefan Karner lässt die Ereignisse in diesen wegweisenden Stunden für Österreich Revue passieren und gibt in der Radio Niederösterreich „Nahaufnahme“ Einblicke in die Geschehnisse von damals.
Wie war es möglich, dass die 650-jährige Herrschaft der Habsburger so plötzlich zu Ende ging? Warum hat Kaiser Karl mit seiner Familie Wien noch am selben Abend verlassen und ist ins Schloss Eckartsau (Bezirk Gänserndorf) übersiedelt? Und wie haben die Menschen damals am Ende des Ersten Weltkriegs diese junge Republik erlebt? Stefan Karner erzählt über die wirtschaftliche Not, die neuen Grenzen, die Familien und Freunde trennten und die notleidende Bevölkerung, die vor allen Dingen in den Städten an den Kriegsfolgen zu leiden hatte.
„Die Geburt der Ersten Republik war keine einfache, es war eine schmerzliche Geburt und das ist für mich Sinnbild für die folgenden 20 Jahre – es wird eine umkämpfte Republik, innen wie außen“, so der Historiker im Gespräch mit Alice Herzog.
Der Historiker Stefan Karner ist unter anderem Gründer des Ludwig Boltzmann-Instituts für Kriegsfolgen-Forschung. In der Radio Niederösterreich-„Nahaufnahme“ spricht er über die Ereignisse, die vor 100 Jahren zum Ende der Monarchie führten.
Am 11. November 1918 unterschrieb der letzte Habsburger Kaiser Karl im blauen Salon des Schlosses Schönbrunn eine Erklärung, in Zukunft auf alle Staatsgeschäfte verzichten zu wollen. Am Tag darauf wird in Wien vor dem Parlament die Erste Republik ausgerufen. Hunderttausende Menschen fanden sich an diesem trüben, regnerischen Novembertag rund um das Parlament ein. Der Historiker Stefan Karner lässt die Ereignisse in diesen wegweisenden Stunden für Österreich Revue passieren und gibt in der Radio Niederösterreich „Nahaufnahme“ Einblicke in die Geschehnisse von damals.
Wie war es möglich, dass die 650-jährige Herrschaft der Habsburger so plötzlich zu Ende ging? Warum hat Kaiser Karl mit seiner Familie Wien noch am selben Abend verlassen und ist ins Schloss Eckartsau (Bezirk Gänserndorf) übersiedelt? Und wie haben die Menschen damals am Ende des Ersten Weltkriegs diese junge Republik erlebt? Stefan Karner erzählt über die wirtschaftliche Not, die neuen Grenzen, die Familien und Freunde trennten und die notleidende Bevölkerung, die vor allen Dingen in den Städten an den Kriegsfolgen zu leiden hatte.
„Die Geburt der Ersten Republik war keine einfache, es war eine schmerzliche Geburt und das ist für mich Sinnbild für die folgenden 20 Jahre – es wird eine umkämpfte Republik, innen wie außen“, so der Historiker im Gespräch mit Alice Herzog.