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Nahaufnahme [2018.11.25]

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Katalogzettel

Titel Nahaufnahme [2018.11.25]
Titelzusatz Ich würde alles anders machen
Urheber/innen und Mitwirkende Herzog, Alice [Moderation]
Helnwein, Gottfried [Interviewte/r] [GND ]
ORF Radio Niederösterreich [Sendeanstalt]
Datum 2018.11.25 [Sendedatum]
Schlagworte Kultur ; Unterhaltung ; Interview ; Radiosendung-Mitschnitt
Typ audio
Format DFMP2 [Dateiformat: MP2]
Sprache Deutsch
Signatur E53-03532

Information

Inhalt

[Sendungsinformation]
Zum 70. Geburtstag ist der weltweit erfolgreiche Künstler Gottfried Helnwein zu Gast in der "Nahaufnahme“. Er erzählt von seinen bisherigen Stationen in Wien, Irland und den USA und dem Bauernhof seiner Großeltern im Weinviertel.
„Rückblickend würde ich alles anders machen und die Zeit besser nützen“, resümiert Gottfried Helnwein und fügt hinzu: „Mein Hauptwerk würde erst jetzt beginnen, das war alles erst ein Lernprozess bisher.“ Seine Neugier, aber auch seine Unzufriedenheit treiben ihn bis heute an, sagt Helnwein in der Radio Niederösterreich „Nahaufnahme“. Es gehe auch darum, Dinge sichtbar zu machen, die andere lieber unsichtbar bleiben lassen. In seine Heimat Österreich kehrt er regelmäßig zurück und meint sogar: „Je älter ich werde, spüre ich auch so eine Verbundenheit mit Österreich. Ich überlege auch, ob ich auch wieder einmal hier leben sollte.“
Seine Heimat Wien hat er bereits als Kind am liebsten in Richtung Weinviertel verlassen, erzählt der Künstler. In Staatz (Bezirk Mistelbach) bei seinen Großeltern am Bauernhof habe er sich am wohlsten gefühlt: „Alles, wovon man träumt, gab es dort. Jede Art von Tier, das beste Essen aller Zeiten. Es war wie im Paradies.“
Gottfried Helnwein erzählt auch von seiner eigenen großen Familie, mit der er seit vielen Jahren in Irland, aber auch in Los Angeles lebt. Er ist dreifacher Vater und vierfacher Großvater und alle seine Kinder sind Künstler geworden. „Meine Frau ist diejenige, die den ganzen Laden zusammenhält“, meint Helnwein. Künstlerisch beschäftigt er sich nach wie vor mit gesellschaftspolitischen Themen, darunter Gewalt gegenüber Frauen und Kindern. „Das war auch letztendlich der Grund, warum ich überhaupt Künstler geworden bin.“

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