Nahaufnahme [23.12.2018]
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Katalogzettel
| Titel | Nahaufnahme [23.12.2018] |
| Titelzusatz |
Bitte um das Vertrauen der Menschen |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Schwarz, Alois [Interviewte/r]
ORF Radio Niederösterreich [Sendeanstalt] |
| Datum |
2018.12.23 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Unterhaltung ; Gesellschaft ; Interview ; römisch - katholische Kirche ; Radiosendung-Mitschnitt |
| Typ | audio |
| Format |
DFMP2 [Dateiformat: MP2] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E53-03601 |
Information
Inhalt
[Sendungsinformation]
St. Pöltens Bischof Alois Schwarz war zuletzt mit schweren Vorwürfen zu seiner Amtsführung und seinem Lebensstil konfrontiert. In der Radio-Niederösterreich-„Nahaufnahme“ gab er Einblicke zu seiner Sicht der Dinge.
„Ich bin nach wie vor fassungslos“, sagte Bischof Alois Schwarz in Bezug auf die Anschuldigungen aus Kärnten. Er sei mit viel Lob aus seiner Diözese Gurk-Klagenfurt verabschiedet worden. Warum nun derart massive Vorwürfe gegen ihn erhoben werden, könne er nicht nachvollziehen. „Ich bitte um das Vertrauen der Menschen“, sagte Schwarz. Er sei froh, dass durch den von Rom entsandten päpstlichen Visitator eine objektive Aufklärung möglich ist.
Bischof Alois Schwarz: „Ich werde weiterhin ein leutseliger Bischof sein. Da kann mich niemand davon abhalten“
„Die Pfarren sind die Nahversorger für die Seele“
Für seine zukünftige Arbeit als Bischof der Diözese St. Pölten stehen für ihn nach wie vor die Menschen im Mittelpunkt: „Ich werde weiterhin ein leutseliger Bischof sein. Da kann mich niemand davon abhalten. Ich werde in meiner Herzlichkeit mit den Menschen unterwegs sein und einfach die Freude teilen, dass wir als Christen in Österreich in Frieden leben können“, so der St. Pöltner Diözesanbischof.
In der „Nahaufnahme“ erzählte Schwarz auch von seiner Kindheit in Hollenthon in der Buckligen Welt. Er wuchs mit vier Geschwistern auf einem Bauernhof auf, ehe er das Knabenseminar in Sachsenbrunn besuchte. Er sprach auch über seine Vorstellung von Seelsorge in der heutigen Zeit, indem er die Arbeit in den einzelnen Pfarren als „Nahversorger für die Seele“ bezeichnete und sich klar gegen Pfarrzusammenlegungen aussprach. Es gehe vor allem um eine zeitgemäße Sprache, mit der man Christen heute begegnen müsse, damit sich wieder mehr Menschen dem Glauben zuwenden, so Schwarz.
St. Pöltens Bischof Alois Schwarz war zuletzt mit schweren Vorwürfen zu seiner Amtsführung und seinem Lebensstil konfrontiert. In der Radio-Niederösterreich-„Nahaufnahme“ gab er Einblicke zu seiner Sicht der Dinge.
„Ich bin nach wie vor fassungslos“, sagte Bischof Alois Schwarz in Bezug auf die Anschuldigungen aus Kärnten. Er sei mit viel Lob aus seiner Diözese Gurk-Klagenfurt verabschiedet worden. Warum nun derart massive Vorwürfe gegen ihn erhoben werden, könne er nicht nachvollziehen. „Ich bitte um das Vertrauen der Menschen“, sagte Schwarz. Er sei froh, dass durch den von Rom entsandten päpstlichen Visitator eine objektive Aufklärung möglich ist.
Bischof Alois Schwarz: „Ich werde weiterhin ein leutseliger Bischof sein. Da kann mich niemand davon abhalten“
„Die Pfarren sind die Nahversorger für die Seele“
Für seine zukünftige Arbeit als Bischof der Diözese St. Pölten stehen für ihn nach wie vor die Menschen im Mittelpunkt: „Ich werde weiterhin ein leutseliger Bischof sein. Da kann mich niemand davon abhalten. Ich werde in meiner Herzlichkeit mit den Menschen unterwegs sein und einfach die Freude teilen, dass wir als Christen in Österreich in Frieden leben können“, so der St. Pöltner Diözesanbischof.
In der „Nahaufnahme“ erzählte Schwarz auch von seiner Kindheit in Hollenthon in der Buckligen Welt. Er wuchs mit vier Geschwistern auf einem Bauernhof auf, ehe er das Knabenseminar in Sachsenbrunn besuchte. Er sprach auch über seine Vorstellung von Seelsorge in der heutigen Zeit, indem er die Arbeit in den einzelnen Pfarren als „Nahversorger für die Seele“ bezeichnete und sich klar gegen Pfarrzusammenlegungen aussprach. Es gehe vor allem um eine zeitgemäße Sprache, mit der man Christen heute begegnen müsse, damit sich wieder mehr Menschen dem Glauben zuwenden, so Schwarz.