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Gerechte unter den Völkern - Ella Lingens

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Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks zeit.geschichte

Katalogzettel

Titel Gerechte unter den Völkern - Ella Lingens
Urheber/innen und Mitwirkende Lingens, Ella [Gefeierte Person] [GND ]
Lingens, Peter Michael [Interviewte/r] [GND ]
ORF 3 [Sendeanstalt]
Datum 2017.11.19 [Sendedatum]
Schlagworte Gesellschaft ; Dokumentation ; Konzentrationslager ; TV-Mitschnitt
Typ video
Format DFMPG [Dateiformat: MPG]
Sprache Deutsch
Signatur E52-22498
Gesamtwerk/Reihe zeit.geschichte

Information

Inhalt

[Senderinformation] Weil sie jüdische Familien versteckt, deportieren die Nazis Ella Lingens ins KZ Auschwitz. Dort rettet sie als Ärztin unzähligen Inhaftierten das Leben.

Ella Lingens (1908-2002) tritt 1925 der sozialdemokratischen Partei bei. Zusammen mit ihrem Mann versteckt die studierte Rechtswissenschafterin und Medizinerin während der Reichspogromnacht zehn jüdische Familien. Ein Spitzel der Gestapo verrät sie und sie wird ins KZ Auschwitz deportiert.

Als Häftlingsärztin nutzt sie ihre privilegierte Stellung. Sie fälscht Atteste und rettet so von der Selektion Betroffene und Schwerkranke vor der Ermordung. Nach der Evakuierung des Lagers wird sie ins KZ Dachau verlegt, wo sie 1945 von amerikanischen Soldaten befreit wird.

Nach dem Krieg beendet Ella Lingens das Medizinstudium und arbeitet in verschiedenen Krankenhäusern und im Sozialministerium. 1980 wird sie durch Yad Vashem als „Gerechte der Völker“ ausgezeichnet.

Ellas Sohn, der Journalist Peter Michael Lingens, ist Hauptinterviewpartner in der Dokumentation. Peter Michael Lingens verbrachte seine Kindheit während der Gefangenschaft der Mutter von 1942 bis 1948 mit seinem Kindermädchen in Birnbaum und Kötschach.

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