Die Wahrheit über den Holocaust
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks zeit.geschichte
Katalogzettel
| Titel | Die Wahrheit über den Holocaust |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
ORF 3 [Sendeanstalt]
|
| Datum |
2021.01.30 [Sendedatum] 2020 [Jahr des Copyright] 2014 [Produktionsdatum] |
| Schlagworte | Gesellschaft ; Dokumentation ; Faschismus und Nationalsozialismus ; Völkermord und Holocaust ; Zweiter Weltkrieg ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-22612 |
| Gesamtwerk/Reihe | zeit.geschichte |
Information
Inhalt
[Senderinformation] „Von Auschwitz zu erzählen ist unmöglich. Unser Kopf weigert sich. Wir können den Tod eines Kindes nicht fassen. Wie also sollen wir den Tod von Millionen begreifen? Sechs Millionen Tote?“ sagt Aharon Appelfeld, israelischer Schriftsteller und Zeitzeuge. Und doch ist genau das das Anliegen dieser internationalen Ko-Produktion: über den Holocaust zu erzählen. Von Anfang bis Ende und darüber hinaus, bis ins Heute. Die Dokumentation lenkt den Blick auf das, was wir alle längst zu wissen glauben - und doch nicht fassen können. Dabei geht es weniger um das Warum als um das Wie.
Wie konnte es passieren, dass sechs Millionen Juden vor den Augen der Welt ermordet wurden? Das Wie lenkt den Blick auf die Abläufe. Die Chronologie, der Apparat wird sichtbar, der die Vernichtung ermöglichte. Auch die Mitarbeiter des Apparats, die Täter, rücken in den Blick. Ein Muster wird deutlich, das mit der Verhöhnung und Bedrohung von Juden beginnt und weiter über Diskriminierung und Ausgrenzung zur systematischen Plünderung und Ausbeutung führt, bis es mit Verfolgung, Inhaftierung und Mord endet. Eine wahnsinnige Idee, die mit Kalkül propagiert wird, trifft auf eine Bürokratie, die sie ohne jeden Skrupel umsetzt.
Der Erzählansatz der Dokumentation ist der einer „globalen Mechanik“ des Vernichtungsapparates. Dabei werden die zum Teil kontroversen Aussagen von über Historikern, Schriftstellern und Zeitzeugen aus Deutschland, Frankreich, Polen, Israel, Großbritannien und den USA miteinander verschnitten; unter ihnen Ian Kershaw, David Cesarani, Christopher Browning, Michael Berenbaum, Peter Longerich, Saul Friedländer, Benjamin Ferencz, Amos Oz, David Grossmann und Georg Stefan Troller.
Verdeutlicht werden die Aussagen der Zeitzeugen und Historiker durch Archivmaterial: Filme und Fotos, manche davon aus unveröffentlichten, privaten Quellen. Hinzu kommen dienstliche und private Dokumente aus der Zeit sowie weltweiter Neudreh: die zurückgelassenen Orte, die Orte der Vernichtung, die Orte eines neuen Lebens und die Orte des Umgangs mit der Geschichte - von Museen und Gedenkstätten bis zu Demonstrationen KZ-Überlebender in Israel für die Anerkennung einer Rente.
Wie konnte es passieren, dass sechs Millionen Juden vor den Augen der Welt ermordet wurden? Das Wie lenkt den Blick auf die Abläufe. Die Chronologie, der Apparat wird sichtbar, der die Vernichtung ermöglichte. Auch die Mitarbeiter des Apparats, die Täter, rücken in den Blick. Ein Muster wird deutlich, das mit der Verhöhnung und Bedrohung von Juden beginnt und weiter über Diskriminierung und Ausgrenzung zur systematischen Plünderung und Ausbeutung führt, bis es mit Verfolgung, Inhaftierung und Mord endet. Eine wahnsinnige Idee, die mit Kalkül propagiert wird, trifft auf eine Bürokratie, die sie ohne jeden Skrupel umsetzt.
Der Erzählansatz der Dokumentation ist der einer „globalen Mechanik“ des Vernichtungsapparates. Dabei werden die zum Teil kontroversen Aussagen von über Historikern, Schriftstellern und Zeitzeugen aus Deutschland, Frankreich, Polen, Israel, Großbritannien und den USA miteinander verschnitten; unter ihnen Ian Kershaw, David Cesarani, Christopher Browning, Michael Berenbaum, Peter Longerich, Saul Friedländer, Benjamin Ferencz, Amos Oz, David Grossmann und Georg Stefan Troller.
Verdeutlicht werden die Aussagen der Zeitzeugen und Historiker durch Archivmaterial: Filme und Fotos, manche davon aus unveröffentlichten, privaten Quellen. Hinzu kommen dienstliche und private Dokumente aus der Zeit sowie weltweiter Neudreh: die zurückgelassenen Orte, die Orte der Vernichtung, die Orte eines neuen Lebens und die Orte des Umgangs mit der Geschichte - von Museen und Gedenkstätten bis zu Demonstrationen KZ-Überlebender in Israel für die Anerkennung einer Rente.