Blaues Blut und rote Fahnen – Ruth Mayenburg: Lebensgeschichte einer Kommunistin
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Katalogzettel
| Titel | Blaues Blut und rote Fahnen – Ruth Mayenburg: Lebensgeschichte einer Kommunistin |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Gokl, Robert [Regie]
[GND
]
ORF 3 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2018.05.01 [Sendedatum] 2017 [Jahr des Copyright] |
| Schlagworte | Politik Österreich ; Portrait ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-22637 |
Information
Inhalt
[Senderinformation] Adelige Herkunft, gutbürgerliche Bildung, kommunistische Überzeugung, lebensgefährliche Kriegserfahrung, künstlerische Karriere: Ruth Mayenburg wurde 1907 als adelige Industriellen-Tochter geboren. Ihre Erfahrungen im Roten Wien machten sie zur Sozialdemokratin, der Kampf gegen den Faschismus zur überzeugten Kommunistin und Spionin gegen Nazi-Deutschland in den Dreißigerjahren, Komintern-Mitarbeiterin in Moskau bei Kriegsbeginn, sowjetische Agitatorin an der Ostfront und in den deutschen Kriegsgefangenenlagern während des Weltkriegs, nach 1945 Dramaturgin der Wienfilm in der sowjetischen Besatzungszone.
Robert Gokl zeichnet das faszinierende Porträt einer selbstbewusst-kämpferischen Frau, in dem sich ein halbes Jahrhundert österreichischer Zeitgeschichte spiegelt, in zum Teil bisher unbekannten privaten und öffentlichen Archivaufnahmen, Interviews mit Nachkommen Mayenburgs und internationalen Historikern. Es ist ein Lebensweg durch ein Jahrhundert der Krisen, Kriege und ideologischen Verirrungen, an dessen Beispiel die Dokumentation analysiert, warum viele Österreicher und Österreicherinnen an das Versprechen einer paradiesischen Zukunft im Kommunismus glaubten, und wie daraus eines der furchtbarsten Terror-Regime der Menschheitsgeschichte werden konnte.
Robert Gokl zeichnet das faszinierende Porträt einer selbstbewusst-kämpferischen Frau, in dem sich ein halbes Jahrhundert österreichischer Zeitgeschichte spiegelt, in zum Teil bisher unbekannten privaten und öffentlichen Archivaufnahmen, Interviews mit Nachkommen Mayenburgs und internationalen Historikern. Es ist ein Lebensweg durch ein Jahrhundert der Krisen, Kriege und ideologischen Verirrungen, an dessen Beispiel die Dokumentation analysiert, warum viele Österreicher und Österreicherinnen an das Versprechen einer paradiesischen Zukunft im Kommunismus glaubten, und wie daraus eines der furchtbarsten Terror-Regime der Menschheitsgeschichte werden konnte.