Ernst Happel - Der Meistermacher
Dieses Medium ist Teil des Gesamtwerks zeit.geschichte
Katalogzettel
| Titel | Ernst Happel - Der Meistermacher |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Unger, Martin [Gestaltung]
ORF 3 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2018.06.09 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Sport ; Sport ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-22667 |
| Gesamtwerk/Reihe | zeit.geschichte |
Information
Inhalt
[Senderinformation] Ernst Happel - Verteidiger bei Rapid, Grantler, Trainerlegende. Als Trainer wurde er zum Weltstar, begonnen hat seine Karriere allerdings als Spieler. Schon damals war Happel irgendwie anders als die anderen. Zum Talent kamen Spielwitz, Schlitzohrigkeit und der Instinkt eines Straßenfußballers. Diese Wiener Melange brachte Happel bis in die Weltauswahl. "Wenn du einmal Trainer wirst, dann wünsch ich dir von ganzem Herzen a solches Gfrast wie du es bist", meinte sein damaliger Teamchef Pepi Argauer einmal zu ihm. Worauf Happel 1958 noch antwortete: "I a Trainer? Niemals! Da spring i liaber in die Donau!" Gelandet ist der Kettenraucher und Spielcasino-Stammgast dann aber doch auf der Trainerbank. Im Jänner 1992 war er ÖFB-Teamchef. Bundeskanzler Franz Vranitzky hatte seinen Freund Happel, der damals schon von einer Krebserkrankung gezeichnet war, überreden können dem österreichischen Fußball auf die Beine zu helfen. Er sollte nur mehr kurz Nationaltrainer sein. Sein letztes Länderspiel endete mit einem 5:2-Sieg über Israel. Dem damaligen ÖFB-Präsidenten Beppo Mauhart sagte Happel kurz vor seinem Tod: "Aus dem Team, da wird was draus. Es war ein schönes Jahr." Er starb am 14. November 1992 kurz vor seinem 67. Geburtstag.