Peer Gynt
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Katalogzettel
| Titel | Peer Gynt |
| Titelzusatz |
Teil C |
| Spieldauer | |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Dugend, Enno [Komponist/in]
[GND
]
Ibsen, Henrik [GND ] Stamm, Heinz Günter [Regie] [GND ] Friedrichsen, Uwe [Sprecher/in] [GND ] Deltgen, René [Sprecher/in] [GND ] Hoppe, Marianne [Sprecher/in] [GND ] Solveig, Thomas [Sprecher/in] [GND ] Verhoeven, Paul [Sprecher/in] [GND ] Halenke, Gustl [Sprecher/in] [GND ] Büttner, Wolfgang [Sprecher/in] [GND ] Keller, Christa [Sprecher/in] Meyerinck, Hubert von [Sprecher/in] Rasp, Fritz [Sprecher/in] [GND ] Meisel, Kurt [Sprecher/in] [GND ] Bayerischer Rundfunk [Produzent] |
| Datum |
1969.01.06 [Erst-Sendedatum] 1969 [Produktionsdatum] |
| Schlagworte | Literatur ; Drama ; Radiosendung-Sendematerial |
| Typ | audio |
| Format |
TKAo [Tonband auf Kern (AEG); Ohne nähere Beschreibung] |
| Signatur | 9-24661 |
Information
Inhalt
Teil der Sammlung Franz Hiesel
Friedrichsen, Uwe (Der junge Peer Gynt); Deltgen, René (Der alte Peer Gynt); Hoppe, Marianne (Mutter Aase); Thomas, Solveig (Solveig); Verhoeven, Paul (Der Dovre-Alte); Halenke, Gustl (Die Grüne); Büttner, Wolfgang (Der Krumme); Keller, Christa (Anitra); Meyerinck, Hubert von (Begriffenfeldt); Rasp, Fritz (Der Fremde); Meisel, Kurt (Der Knopfgiesser); u.a.
Peer Gynt, der Lügner und Aufschneider, der den verkommenen Hof des Vaters nicht rettet, weil er die Heirat mit der Tochter des reichen Haegstadtbauern versäumt, dann aber doch die Braut entführt, um sich schon nach der ersten Nacht von ihr abzuwenden, weil eine andere, Solveig, ihn betört, flüchtet durch das Reich der Trolle und Elfen und gerät in ferne Länder und Zeiten, bis er nach langer Reise als "ein kräftiger alter Mann mit eisgrauem Haar und Bart" wieder vor der Küste Norwegens auftaucht. Aber der Konfrontation mit seinem unsteten, opportunistischen und lasterhaften Leben entkommt er nicht. Erst am Schluss findet er die Kraft zur Geradlinigkeit, und er findet Solveig, die ein Leben lang auf ihn gewartet hat. Als "nordischer Faust" wird Ibsens dramatisches Gedicht oft bezeichnet. Parallelen zu Goethes Hauptwerk finden sich nicht nur in der äußeren Form eines locker verknüpften Stationendramas, sondern auch in der gedanklichen Substanz.