Rose Valland - Widerstandskampf im Museum
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Katalogzettel
| Titel | Rose Valland - Widerstandskampf im Museum |
| Titelzusatz |
Kulturdoku |
| Urheber/innen und Mitwirkende |
Schneeberger, Peter
Chevet, Brigitte [Gestaltung] ORF 2 [Sendeanstalt] |
| Datum |
2021.03.01 [Sendedatum] |
| Schlagworte | Kultur ; Dokumentation ; TV-Mitschnitt |
| Typ | video |
| Format |
DFMPG [Dateiformat: MPG] |
| Sprache |
Deutsch |
| Signatur | E52-23217 |
Information
Inhalt
[Senderinformation] Die Kunsthistorikerin Rose Valland arbeitete als Assistentin im Musée du Jeu de Paume, als die Nazis 1940 in Paris einmarschierten und mit der systematischen Plünderung von Kunstwerken aus Museen und privaten Sammlungen begannen. Das Jeu de Paume diente den Nazis als zentrales Zwischendepot. Unter Einsatz ihres Lebens sammelte Valland im Geheimen sämtliche Details zu den gestohlenen Arbeiten und vermerkte woher sie kamen, wohin sie transportiert wurden und für welchen Nazi-Funktionäre sie bestimmt waren.
Die Filmemacherin Brigitte Chevet zeichnet in ihrer Dokumentation „Rose Valland – Widerstandskampf im Museum“ die Arbeit der Kämpferin für die Kunst nach.
Gemeinsam mit der französischen Résistance und den amerikanischen Monuments Men, einer Taskforce, die zum Schutz der bedrohten Kulturgüter eingesetzt wurde, gelang Rose Valland eine der spektakulärsten Rettungsaktionen in der Geschichte der Kunst.
Sie reiste nach Ende des Krieges im Auftrag der französischen Armee als Offizierin für Kunstangelegenheiten in das zerstörte Deutschland, um die fehlenden Werke zu finden. Von den 100.000 nach Deutschland verbrachten Arbeiten fanden dank ihrer unermüdlichen Tätigkeit 60.000 wieder nach Frankreich zurück. Ein Großteil der gestohlenen Kunstschätze konnte anhand von Vallands Listen in einem Stollen des Salzbergwerks in Altaussee gefunden werden.
Teilweise nur in Decken gehüllt, lagerten dort mehr als 8.000 Kunstwerke, darunter Gemälde von Vermeer, Rembrandt, Tizian und Raffael. In den USA war Rose Valland eine anerkannte Widerstandskämpferin und zu Lebzeiten eine der meistdekorierten Frauen Frankreichs. Sie wurde zur Konservatorin der Nationalmuseen ernannt, ein Kuratoren- oder Direktionsposten wurde ihr aber niemals angeboten.
Sie starb 1980 81-jährig einsam und vergessen. Ihr unermüdlicher Einsatz auf der Suche nach gestohlenen Kunstwerken wurde in zwei Hollywood-Filmen aufgegriffen: „The Train“ von John Frankenheimer und „Monuments Men“ von George Clooney.
Die Filmemacherin Brigitte Chevet zeichnet in ihrer Dokumentation „Rose Valland – Widerstandskampf im Museum“ die Arbeit der Kämpferin für die Kunst nach.
Gemeinsam mit der französischen Résistance und den amerikanischen Monuments Men, einer Taskforce, die zum Schutz der bedrohten Kulturgüter eingesetzt wurde, gelang Rose Valland eine der spektakulärsten Rettungsaktionen in der Geschichte der Kunst.
Sie reiste nach Ende des Krieges im Auftrag der französischen Armee als Offizierin für Kunstangelegenheiten in das zerstörte Deutschland, um die fehlenden Werke zu finden. Von den 100.000 nach Deutschland verbrachten Arbeiten fanden dank ihrer unermüdlichen Tätigkeit 60.000 wieder nach Frankreich zurück. Ein Großteil der gestohlenen Kunstschätze konnte anhand von Vallands Listen in einem Stollen des Salzbergwerks in Altaussee gefunden werden.
Teilweise nur in Decken gehüllt, lagerten dort mehr als 8.000 Kunstwerke, darunter Gemälde von Vermeer, Rembrandt, Tizian und Raffael. In den USA war Rose Valland eine anerkannte Widerstandskämpferin und zu Lebzeiten eine der meistdekorierten Frauen Frankreichs. Sie wurde zur Konservatorin der Nationalmuseen ernannt, ein Kuratoren- oder Direktionsposten wurde ihr aber niemals angeboten.
Sie starb 1980 81-jährig einsam und vergessen. Ihr unermüdlicher Einsatz auf der Suche nach gestohlenen Kunstwerken wurde in zwei Hollywood-Filmen aufgegriffen: „The Train“ von John Frankenheimer und „Monuments Men“ von George Clooney.